Psalm 106,1–18
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Gottes Güte – Israels Undank
1061Halleluja, dankt Jahwe, denn er ist gut! Seine Gnade hört niemals auf. 2Wer kann die Machttaten Jahwes nur nennen, gebührend würdigen seinen Ruhm? 3Wie glücklich sind die, die festhalten am Recht, die jederzeit tun, was er will! 4Denk an mich, Jahwe, weil du Gefallen hast an deinem Volk! Komm mit deiner Hilfe auch zu mir, 5damit ich das Glück der Erwählten sehe, mich freue an der Freude deiner Nation, mich glücklich preise, in deinem Erbteil zu sein.
6Wir haben gesündigt wie unsere Väter; wir haben Unrecht getan, gottlos gehandelt. 7Unsere Väter in Ägypten verstanden deine Wunder nicht, sie vergaßen die vielen Beweise deiner Gunst. Schon am Schilfmeer widerstrebten sie dir. 8Doch seinetwegen rettete er sie, um seine Macht zu erweisen. 9Er bedrohte das Schilfmeer, da wurde es trocken. Durch die Fluten ließ er sie ziehen wie durch eine Wüste. 10Er rettete sie vor dem Zugriff des Hassers, erlöste sie aus feindlicher Gewalt. 11Das Wasser bedeckte ihre Bedränger, nicht einer von ihnen blieb übrig. 12Da vertrauten sie seinen Worten, besangen wiederholt seinen Ruhm. 13Doch schnell vergaßen sie seine Taten, warteten nicht auf seinen Rat. 14In der Wüste wuchs dann ihre Gier, in der Öde versuchten sie Gott. 15Da gab er ihnen, was sie verlangten und schickte ihnen die Schwindsucht.
16Im Lager wurden sie neidisch auf Mose, auch auf Aaron, den Heiligen Jahwes. 17Da wurde Datan von der Erde verschlungen, die Gruppe Abirams von Erdreich bedeckt. 18Feuer flammte in ihrer Rotte auf und verzehrte die rebellische Schar.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden