Psalm 10,2–11
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2Und das beim Hochmut des Gottlosen, der den Armen hetzt! Sollen die Bösen sich doch verfangen im eigenen Plan!
3Der Gottlose rühmt sich seiner Gier, der Habsüchtige prahlt; er verachtet Jahwe. 4Der Gottlose sagt im Größenwahn: „Gott forscht nicht nach!“ Und im Stillen denkt er sich: „Es gibt keinen Gott.“
5Sein Tun glückt ihm zu jeder Zeit. Deine Gerichte interessieren ihn nicht, und seine Feinde verachtet er nur. 6Er sagt zu sich selbst: „Was kann mich schon erschüttern? An mir geht jedes Unglück vorbei – und dabei bleibt es auch!“
7Er flucht, er lügt, er droht. Nichts als Unheil richtet er an. 8Er liegt auf der Lauer in den Gehöften, mordet den Unschuldigen im Versteck. Seine Augen spähen dem Wehrlosen nach.
9Er lauert im Versteck wie ein Löwe im Dickicht, er lauert darauf, den Schwachen zu fangen, er fängt sein Opfer, zieht ihn ins Netz. 10Er schlägt zu, und die Schwachen fallen, sie erliegen seiner gewaltigen Kraft. 11Er sagt sich: „Gott hat es vergessen, er wendet sich ab und sieht uns nicht mehr.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden