Offenbarung 22
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Beschreibung der Stadt
221Der Engel zeigte mir auch einen kristallklaren Strom, der aus dem Thron Gottes und des Lammes hervorkam. Es war der Strom mit dem Wasser des Lebens. 2Er floss in der Mitte der Hauptstraße durch die Stadt. An seinen beiden Ufern wuchs der Baum des Lebens, der zwölfmal im Jahr Früchte trägt, jeden Monat einmal, und dessen Blätter zur Gesundheit der Völker dienen. 3Dort wird es nichts mehr geben, was unter dem Fluch Gottes steht. Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und ihre Bewohner werden ihm als Priester dienen. 4Sie werden sein Gesicht sehen und seinen Namen an ihrer Stirn tragen. 5Dann wird es keine Nacht mehr geben, sodass sie keine Beleuchtung mehr brauchen, nicht einmal das Sonnenlicht. Denn Gott, der Herr, wird über ihnen leuchten, und sie werden königlich herrschen für immer und ewig.
Epilog
Schlusswort an die Leser
6Er versicherte mir: „Alles, was dir gesagt wurde, ist zuverlässig und wahr. Der Herr selbst – der Gott, dessen Geist durch die Propheten spricht – hat seinen Engel gesandt, um seinen Dienern zu zeigen, was bald geschehen muss.“ 7‹Und Jesus sagte:› „Gebt Acht! Ich komme bald! Glücklich ist, wer an den prophetischen Worten dieses Buches festhält.“
8Ich, Johannes, habe alles gesehen und gehört, was hier berichtet ist. Überwältigt von dem, was ich gehört und gesehen hatte, warf ich mich vor dem Engel nieder, der mir dies gezeigt hatte, und wollte ihn anbeten. 9Doch er sagte: „Tu das nicht! Ich bin auch nur ein Diener ‹Gottes› wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich nach den Worten dieses Buches richten. Bete Gott an!“
10Dann sagte er zu mir: „Versiegle dieses Buch nicht! Halte seine prophetischen Worte nicht geheim, denn die Zeit, ‹in der sie sich erfüllen›, ist nah! 11Wer Unrecht tut, mag es weiterhin tun, wer an schmutzigen Dingen Gefallen hat, mag sich weiter beschmutzen. Wer aber gerecht ist, soll weiter gerecht handeln, und wer sich Gott geweiht hat, soll das auch weiterhin tun. 12Ja, ich komme bald und bringe jedem den Lohn mit, der seinem Werk entspricht. 13Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Ursprung und das Ziel.“
14Glücklich diejenigen, die ihre Kleider waschen. Die Tore der Stadt werden ihnen offenstehen, und sie haben das Recht, vom Baum des Lebens zu essen. 15Doch die Hunde müssen draußen bleiben und mit ihnen alle, die okkulte Praktiken betreiben oder in sexueller Unmoral leben, alle Mörder und Götzenanbeter, überhaupt alle, die sich für die Lüge entschieden haben, die sie lieben und tun.
Jesus selbst bürgt für die Wahrheit
16„Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, damit diese Botschaft den Gemeinden bekanntgemacht wird. Ich bin der Wurzelspross und Nachkomme Davids, der glänzende Morgenstern.“
17Der Geist und die Braut rufen: „Komm!“ Und wer es hört, soll in den Ruf mit einstimmen: „Komm!“ Und wer Durst hat, der komme. Wer will, der trinke vom Wasser des Lebens! Er bekommt es geschenkt.
18Ich erkläre jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: „Wenn jemand etwas zu dem hinzufügt, was hier geschrieben steht, dem wird Gott die Plagen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. 19Und wenn jemand irgendetwas von den prophetischen Worten dieses Buches unterschlägt, dem wird Gott das wegnehmen, was ihm in diesem Buch als Anteil zugesprochen ist, das Recht, in der heiligen Stadt zu wohnen und vom Baum des Lebens zu essen.“
20Der, der sich für die Wahrheit dieser Dinge verbürgt, sagt: „Ja, ich komme bald!“ – „Amen, komm doch, Herr Jesus!“ 21Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden