Logos Bible Study

Joel 2,2–11

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2Dunkel wie die Nacht ist dieser Tag, mit finsteren Wolken verhangen. Wie das Morgengrauen sich über die Berge ausbreitet, so fällt ein gewaltiges Heer ins Land, ein mächtiges Volk. So etwas habt ihr noch nie erlebt, und nie wieder wird es so etwas geben bis in die fernsten Generationen.

3Vor ihm her frisst ein Feuer, und nach ihm lodern die Flammen. Wie der Garten Eden war das Land vorher, nachher ist es eine öde Wüste. Es gibt kein Entkommen vor ihm. 4Sie sehen aus wie Pferde, stürmen wie Schlachtrosse daher. 5Wie rasselnde Streitwagen springen sie über die Kuppen der Berge, wie eine prasselnde Flamme, die ein Stoppelfeld verzehrt, wie ein mächtiges Heer, gerüstet zur Schlacht.

6Vor ihm zittern die Völker, alle Gesichter erbleichen. 7Sie greifen wie Elitetruppen an, wie erprobte Soldaten ersteigen sie die Mauer. Unentwegt ziehen sie voran, nichts bringt sie ab vom Weg, 8keiner bedrängt den anderen, jeder geht in seiner Bahn. Keine Waffe hält sie auf, ihre Reihen brechen nicht. 9Sie überfallen die Stadt, erstürmen die Mauer, ersteigen die Häuser. Wie Diebe dringen sie ein.

10Vor ihnen erbebt die Erde, erzittert der Himmel, verfinstern sich Sonne und Mond, erlischt der Glanz der Sterne. 11Jahwe erhebt die Stimme vor seinem Heer, denn sein Heer ist überaus groß, mächtig der Vollstrecker seines Befehls. Ja, groß ist der Tag Jahwes und voller Schrecken. Wer kann ihn ertragen?

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