Jesaja 56
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Auch Fremde werden gerettet
561So spricht Jahwe: „Wahrt das Recht und sorgt für Gerechtigkeit! Denn nah ist meine Rettung, sie kommt bald, und meine Gerechtigkeit, sie wird bald offenbar. 2Glücklich der Mensch, der sich daran hält, der meine Gebote befolgt, der auf den Sabbat achtet und ihn nicht entweiht, und der sich hütet, irgendetwas Böses zu tun!“ 3Der Fremde, der sich Jahwe anschloss, sage nicht: „Jahwe schließt mich sicher aus seinem Volk aus!“ Und der Eunuch soll nicht denken: „Ich bin doch nur ein dürrer Baum.“ 4Denn so spricht Jahwe: „Wenn ein Eunuch meinen Sabbat beachtet, wenn er gerne tut, was mir gefällt, und sich an meinen Bund hält, 5dann gebe ich ihm Raum in meinem Haus und einen Namen, der nicht in Vergessenheit gerät, der besser bewahrt wird als durch Söhne und Töchter. 6Und wenn sich Fremde Jahwe angeschlossen haben, ihm dienen und ihn lieben, seinen Sabbat halten und ihn nicht entweihen und festhalten an seinem Bund, 7die lasse ich kommen auf meinen heiligen Berg, die dürfen sich freuen im Haus des Gebets. Ihre Brand- und Schlachtopfer auf meinem Altar gefallen mir wohl. Denn mein Tempel soll ein Bethaus für alle Völker sein.“ 8So spricht Jahwe, der Herr, der Israels zerstreutes Volk gesammelt hat: „Ich werde noch mehr sammeln zu denen, die schon versammelt sind.“
Gottlosigkeit in Gottes Volk
9„Ihr wilden Tiere aus Wald und Feld, kommt und fresst mein Volk! 10Seine Hirten sind blind, sie sehen nicht die Gefahr. Sie sind wie stumme Hunde, die nicht bellen. Sie liegen und japsen und schlafen gern. 11Aber gefräßig sind diese Hunde, sie kennen kein Maß. Und das wollen Hirten sein! Vom Aufpassen halten sie nichts, eigenen Geschäften gehen sie nach. Jeder sorgt sich nur um seinen Gewinn. 12‚Kommt her‘, sagt einer, ‚ich hole Wein, und dann besaufen wir uns! Und morgen geht es wie heute, da feiern wir noch mehr!‘ “
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