Jesaja 49,17–23
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17Schon eilen deine Söhne herbei, und die dich zerstört und verwüstet haben, ziehen davon. 18Blick doch auf und schau dich um: Alle versammeln sich und kommen zu dir! So wahr ich lebe“, spricht Jahwe, „du wirst sie anlegen wie einen Schmuck, wirst dich mit ihnen schmücken wie eine Braut. 19Denn deine Trümmerstätten und Einöden, dein verwüstetes Land wird jetzt für seine Bewohner zu eng, denn die dich vernichten wollten, sind weit weg. 20Ja, du warst kinderlos, doch bald sagen deine Kinder zu dir: ‚Uns wird es hier zu eng. Schaffe uns mehr Platz!‘ 21Erstaunt wirst du dich fragen: ‚Wer hat mir diese Kinder geboren? Man hat mir doch meine geraubt, und ich konnte keine weiteren gebären! Ich war verstoßen und verbannt. Wer hat diese hier denn großgezogen? Ich war doch ganz allein. Wo kommen sie nur her?‘ “
22So spricht Jahwe, mein Herr: „Seht, ich hebe vor den Völkern die Hand und stelle mein Feldzeichen für sie auf. Und sie bringen auf den Armen deine Söhne herbei, auf den Schultern tragen sie deine Töchter zu dir. 23Könige werden deine Betreuer sein und Fürstinnen Ammen für dich. Mit dem Gesicht auf der Erde ehren sie dich, küssen den Staub deiner Füße. Dann wirst du erkennen, dass ich Jahwe bin. Niemand wird enttäuscht, der mir vertraut.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden