Jesaja 2,1–8
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Gericht und Heil für Juda (2–12)
Das Friedensreich
21Diese Botschaft wurde Jesaja Ben-Amoz über Juda und Jerusalem offenbart. 2Am Ende der von Gott bestimmten Zeit wird folgendes geschehen:
Festgegründet an der Spitze der Berge steht der Berg mit dem Haus Jahwes, erhaben über alle Hügel, und alle Völker strömen ihm zu. 3Die Menschen sagen überall: „Kommt, wir ziehen zum Berg Jahwes hinauf, zum Haus, das dem Gott Jakobs1 gehört. Er soll uns lehren, was recht ist; was er sagt, das wollen wir tun. Denn von Zion geht die Weisung aus, von Jerusalem das Wort Jahwes.“ 4Er spricht Recht im Streit der Völker; er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie die Schwerter zu Pflugscharen um, die Speere zu Messern für Winzer. Kein Volk greift mehr das andere an, und niemand lernt mehr für den Krieg. 5Auf, ihr Nachkommen Jakobs, lasst uns leben im Licht von Jahwe.
Der Tag Jahwes
6Ja, du hast verstoßen die Nachkommen Jakobs, dein Volk, denn ihr Land ist mit östlichen Bräuchen2 gefüllt. Wie die Philister deuten sie Zeichen, zaubern mit Fremden und klatschen in die Hand.
7Ihr Land ist voll von Silber und Gold, sie haben Schätze ohne Ende. Ihr Land ist voll von Pferden, endlos der Streitwagen Reihe. 8Und ihr Land ist voll von Götzen. Sie beten ihre Bildwerke an, die doch von Menschenhänden gemacht sind.
Fußnoten
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden