Jeremia 25,1–9
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Warnung an Jojakim (25–26)
70 Jahre Gefangenschaft
251Im 4. Regierungsjahr des Königs Jojakim Ben-Joschija von Juda – es war das erste Jahr des Königs Nebukadnezzar von Babylon – kam ein Wort für das ganze jüdische Volk zu Jeremia. 2Der Prophet Jeremia verkündete es dem Volk von Juda und den Einwohnern von Jerusalem: 3„Seit dem 13. Regierungsjahr von König Joschija Ben-Amon habe ich 23 Jahre lang bis zum heutigen Tag das Wort Jahwes empfangen. Ich habe zu euch geredet, habe mich beizeiten aufgemacht, geredet und geredet, aber ihr habt einfach nicht zugehört. 4Immer wieder hat Jahwe seine Diener, die Propheten, zu euch geschickt. Aber niemand von euch hat sich darum gekümmert. Niemand hörte auf ihn, 5wenn er sie sagen ließ: ‚Kehrt doch um von euren bösen Wegen, macht Schluss mit eurem bösen Tun! Dann könnt ihr in dem Land wohnen bleiben, das Jahwe euch und euren Vorfahren für alle Zeiten gegeben hat. 6Und lauft nicht den fremden Göttern hinterher, um sie zu verehren und euch vor ihnen niederzuwerfen! Fordert nicht meinen Zorn heraus mit euren Machwerken, sonst bringe ich Unheil über euch! 7Aber ihr habt ja nicht auf mich gehört‘, sagt Jahwe. ‚Sondern ihr habt mich mit euren Machwerken gereizt und euch damit selbst ins Unglück gestürzt.‘ “
8Darum spricht Jahwe, der Allmächtige: „Weil ihr nicht auf meine Worte gehört habt 9 – passt auf! – darum hole ich alle Völker des Nordens herbei“, spricht Jahwe, „auch meinen Diener Nebukadnezzar, den König von Babylon. Ich lasse sie über dieses Land und seine Bewohner herfallen wie auch über die Nachbarvölker ringsum. Ich vollstrecke den Bann3 an ihnen und mache sie zu einem Trümmerfeld, einem Bild des Grauens und der Verachtung.
Footnotes
- 3Bann. Das bedeutete die vollständige Vernichtung von Menschen, Tieren und Gütern.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden