Logos Bible Study

Jeremia 12,7–13

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Gottes Klage über sein Land

7„Ich habe mein Haus verlassen, mein Eigentum verstoßen. Das Volk, das ich von Herzen liebe, gab ich in die Gewalt seiner Feinde. 8Mein Erbteil ist mir fremd geworden. Es ist wie ein Löwe im Wald und brüllt mich feindselig an. Darum musste ich es hassen. 9Nun ist es wie ein bunter Vogel, über dem die Raubvögel kreisen. Los! Bringt die wilden Tiere herbei! Hier gibt es genug zu fressen.

10Viele Hirten haben meinen Weinberg verwüstet, meinen Acker zerstampft, meine herrlichen Felder zu einer trostlosen Wüste gemacht. 11Alles ist zur Öde geworden, verwüstet trauert es mich an. Das ganze Land ist eine Wüste, weil niemand es sich zu Herzen nahm.“

12Über alle Wüstenhöhen kamen Zerstörer ins Land, denn das Schwert Jahwes verwüstet es von einem Ende bis zum anderen. Kein Mensch kann sicher sein. 13Sie haben Weizen gesät und Dornen geerntet. Sie haben sich geplagt, aber ohne Erfolg. Nun stehen sie enttäuscht vor ihren Erträgen, vor der Glut von Jahwes Zorn.

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