Logos Bible Study

Jeremia 12,1–4

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Jeremia in innerer Not

121Du bist gerecht, Jahwe, wie könnte ich nur mit dir streiten? Dennoch muss ich über das Recht mit dir reden. Warum haben die Bösen Erfolg? Weshalb können Abtrünnige sorglos sein? 2Du hast sie gepflanzt, und sie haben Wurzeln geschlagen; sie wachsen heran und bringen auch Frucht. Doch nur in ihrem Reden bist du nah, in ihrem Gewissen aber fern. 3Du kennst mich, Jahwe, du hast mich durchschaut und meine Gesinnung geprüft. Zerre sie fort wie Schafe zum Schlachten, sondere sie zum Abschlachten aus! 4Wie lange soll das Land vertrocknen, das Grün auf den Feldern verdorren? Wegen der Bosheit seiner Bewohner gehen Vieh und Vögel zugrunde. Denn sie sagen von mir: „Der sieht unsere Zukunft nicht!“

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