Hiob 40,15–24
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Der Behemot
15„Sieh doch den Behemot1, den ich wie dich erschuf. Gras frisst er wie das Rind. 16Seine Kraft ist in den Lenden, seine Stärke in den Muskeln seines Bauchs. 17Er streckt seinen Schwanz wie die Zeder. Seine Sehnen sind dicht verflochten, 18seine Knochen wie Röhren aus Bronze, seine Rippen wie eiserne Stäbe. 19Er ist das Erste von Gottes Geschöpfen. Der ihn schuf, gab ihm sein Schwert. 20Das Futter tragen die Berge ihm zu, dort, wo die Wildtiere spielen. 21Unter Lotosbüschen legt er sich nieder, versteckt in Rohr und Sumpf. 22Lotosbüsche spenden ihm Schatten, die Weiden am Bach umgeben ihn. 23Da schwillt der Strom. Doch er läuft nicht weg, hält still. Und der Sturzbach schießt ihm ans Maul. 24Kann man ihn fangen, wenn er die Augen offen hat, ihm Stricke durch die Nase ziehn?“
Footnotes
- 1Behemot ist die Mehrzahl von behema, Vieh. Es meint ein Ungetüm von Vieh, ein unbesiegbares Riesentier. Seine Beschreibung erinnert an einen Saurier.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden