Hiob 25–27
Neue evangelistische ÜbersetzungAndere Übersetzungen
Deutsch
Arabisch
Chinesisch (traditionell)
Chinesisch (vereinfacht)
Englisch
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
Französisch
Hebräisch
Italienisch
Koreanisch
Latein
Portugiesisch
Russisch
Spanisch
Tschechisch
Ungarisch
Dritte Rede des Bildad: Kein Mensch ist gerecht vor Gott!
251Da erwiderte Bildad von Schuach:
2„Herrschaft und Schrecken ist bei ihm, der Frieden schafft in seinen Höhen. 3Kann man seine Scharen zählen? Über wem geht sein Licht nicht auf? 4Wie will der Mensch gerecht sein vor Gott, wie rein der von einer Frau Geborene? 5Schau, nicht einmal der Mond ist vor ihm hell, und die Sterne sind in seinen Augen nicht rein, 6wie viel weniger der Mensch, diese Made, das Menschenkind, der kleine Wurm!“
Hiob: Du hast nur leere Worte.
261Hiob erwiderte:
2„Wie hilfst du doch der Schwachheit auf und stehst der Ohnmacht bei! 3Wie gut du Dummheit berätst und großes Wissen offenbarst! 4Wessen Weisheit verbreitest du da, und wessen Geist entströmte dir?“
Ich zeige dir die Größe Gottes
5„Es zittern die Schatten vor Gott, tief unter dem Wasser und seinen Bewohnern. 6Das Grab ist nackt vor ihm, keine Decke hüllt den Abgrund ein. 7Er spannt den Norden aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts. 8Er speichert das Wasser in seine Wolken, und das Gewölk zerreißt nicht unter dem Gewicht. 9Er versperrt den Anblick seines Thrones und breitet sein Gewölk davor aus. 10Er zieht eine Grenze über dem Wasser, wo Licht mit Finsternis zusammentrifft. 11Die Säulen des Himmels1 wanken, erstarren, wenn Gott sie bedroht. 12Durch seine Kraft erregt er das Meer, durch seine Einsicht zerschmettert er das Ungetüm. 13Der Himmel wird heiter durch seinen Hauch, seine Hand durchbohrt die flüchtige Schlange. 14Das sind nur kleine Fingerzeige von dem, was er tut; wir vernehmen ja nur ein Wispern von ihm. Wer könnte denn den Donner seiner Macht verstehen?“
Hiobs Schlussrede: Ich gebe euch nicht recht!
271Hiob setzte seine Rede fort und sagte:
2„So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzog, der Allmächtige, der mir das Leben bitter macht: 3Solange noch mein Atem in mir ist, in meiner Nase Gottes Hauch, 4kommt kein Unrecht über meine Lippen, werde ich niemals die Unwahrheit sagen. 5Ich denke nicht daran, euch recht zu geben. Bis zum Tod werde ich auf meiner Unschuld bestehen. 6An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und lasse sie nicht; keinen meiner Tage hält mein Gewissen mir vor.“
Mein Feind sei wie der Gottlose!
7„Meinem Feind soll es wie dem Gottlosen gehen, dem, der gegen mich steht, wie einem Verbrecher. 8Denn was ist die Hoffnung des Gewissenlosen, wenn er ‹vom Leben› abgeschnitten wird und Gott ihm seine Seele nimmt? 9Wird Gott sein Schreien hören, wenn die Not ihn überfällt? 10Wird er sich am Allmächtigen freuen, kann er ihn jederzeit rufen?“
Gottlose werden untergehen!
11„Ich will euch belehren über Gottes Tun, nicht verhehlen, was der Allmächtige plant. 12Ihr alle habt es selbst geschaut, warum schwatzt ihr so nichtiges Zeug? 13Das ist das Los des gottlosen Menschen bei Gott, das Erbe des Tyrannen, das er vom Allmächtigen bekommt: 14Wenn seine Kinder sich mehren, dann für das Schwert; und seine Sprösslinge haben nicht genug Brot. 15Die ihm bleiben, begräbt die Pest; und seine Witwen weinen nicht. 16Wenn er auch Silber wie Staub anhäuft und Kleidung stapelt in Haufen, 17dann häuft er sie zwar auf, doch der Gerechte zieht sie an und das Silber nimmt ein Schuldloser mit. 18Wie eine Motte baut er sein Haus, wie eine Hütte, die der Wächter aufstellt. 19Reich legt er sich hin und tut es nicht wieder, er schlägt die Augen auf und ist nicht mehr. 20Wie eine Flut holt ihn der Schrecken ein, nachts entführt ihn ein Sturm. 21Der Ostwind hebt ihn hoch und reißt ihn mit, er fegt ihn von seiner Wohnstätte weg. 22Schonungslos wirft er sich auf ihn. Da will er flüchten, fliehen vor seiner Gewalt. 23Man klatscht über ihn in die Hände und zischt ihm nur noch hinterher.“
Fußnoten
- 1Säulen des Himmels. Vielleicht bildhaft für die Berge, deren Spitzen bis in die Wolken hineinragen.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden