Exodus 37–39
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Die Bundeslade
371Die Lade stellte Bezalel aus Akazienholz her. Sie war eineinviertel Meter lang, dreiviertel Meter breit und ebenso hoch. 2Innen und außen überzog er sie mit reinem Gold und verzierte sie oben mit einer Goldleiste. 3Dann goss er vier Ringe aus Gold und machte sie so an den vier Ecken fest, dass an jeder Längsseite zwei Ringe waren. 4Er fertigte Stangen aus Akazienholz an und überzog sie mit Gold. 5Diese Stangen steckte er durch die Ringe an der Längsseite, damit man die Lade tragen konnte. 6Dann stellte er eine Deckplatte aus reinem Gold her, eineinviertel Meter lang und dreiviertel Meter breit. 7An beide Enden dieser Platte stellte er zwei Cherubim-Figuren, die aus getriebenem Gold gefertigt waren. 8Sie standen einander gegenüber und waren fest mit der Platte verbunden. 9Die Cherubim hielten ihre Flügel nach oben über die Deckplatte ausgebreitet. Ihre Gesichter waren einander zugewandt, und ihr Blick war auf die Deckplatte gerichtet.
Der Tisch
10Den Tisch machte er aus Akazienholz, einen Meter lang, einen halben Meter breit und dreiviertel Meter hoch. 11Er überzog ihn mit reinem Gold und fasste ihn mit einer goldenen Schmuckleiste ein. 12Dazu machte er einen Rahmen von zehn Zentimeter Höhe, der ebenfalls von einer goldenen Schmuckleiste eingefasst war. 13Dann fertigte er vier goldene Ringe für ihn an und befestigte sie an den Kanten der vier Füße. 14Die Ringe waren dicht an dem Rahmen befestigt und dienten als Ösen für die Stangen, damit man den Tisch tragen konnte. 15Die Tragstangen machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Gold. 16Dann fertigte er die Gefäße für den Tisch an: Schüsseln und Schalen, dazu die Kannen und Krüge, die für das Trankopfer gebraucht werden, alles aus reinem Gold.
Der Leuchter
17Den Leuchter machte er aus reinem Gold. Er war mit seinem Fußgestell, seinem Schaft, seinen Kelchen, Knäufen und Blüten aus einem Stück getrieben. 18Von seinem Schaft gingen je drei Arme nach beiden Seiten aus. 19Jeder von ihnen war mit drei Kelchen in Form von Mandelblüten verziert, jede mit einem Knauf darunter. 20Auf dem Schaft selbst befanden sich vier solcher Blütenkelche mit Knauf, 21drei davon unter den Ansatzstellen der Armpaare. 22Der ganze Leuchter mit seinen Knäufen und Armen war aus einem Stück gearbeitet und bestand aus reinem Gold. 23Auch seine sieben Lampen, seine Dochtscheren und Pfännchen waren aus reinem Gold. 24Aus einem Talent reinen Goldes fertigte er ihn und seine Geräte an.
Der Räucheraltar
25Er machte auch einen Räucheraltar aus Akazienholz. Der war viereckig, einen halben Meter lang, ebenso breit und einen Meter hoch. Seine Hörner bestanden aus einem Stück mit ihm. 26Dann überzog er ihn mit reinem Gold: seine Platte, seine Wände und seine Hörner, und brachte ringsum eine goldene Leiste an. 27Unter dieser Leiste waren an beiden Seiten je zwei goldene Ringe angebracht, durch die Tragstangen gesteckt werden konnten. 28Die Stangen wurden aus Akazienholz gemacht und mit Gold überzogen.
29Von kundigen Salbenmischern ließ er das heilige Salböl und den wohlriechenden Weihrauch herstellen.
Der Brandopferaltar
381Den Brandopferaltar fertigte er aus Akazienholz. Er war viereckig, zweieinhalb Meter lang, ebenso breit und eineinhalb Meter hoch. 2An seinen vier oberen Ecken ließ er Hörner aufragen, die aus einem Stück mit dem Altar bestanden. Dann beschlug er ihn mit Bronzeblechen. 3Auch die Töpfe, Schaufeln und Schalen, die Fleischgabeln und Feuerbecken waren aus Bronze. 4Er fertigte auch ein netzartiges Gitter aus Bronze an, das von unten her in die Einfassung des Altars geführt wurde und bis zu seiner halben Höhe reichte. 5Dann goss er vier Ringe und befestigte sie an seinen Ecken. Sie dienten als Ösen für die Tragstangen, 6die er aus Akazienholz machte und mit Bronze überzog. 7Die Stangen wurden durch die Ringe an den Seiten des Altars gesteckt, damit er so getragen werden konnte. Er war aus Brettern zusammengefügt und innen hohl.
Das Wasserbecken
8Dann stellte er aus den Spiegeln1 der Frauen, die sich vor dem Eingang zum Zelt der Gottesbegegnung zusammenscharten, ein Wasserbecken aus Bronze und dazu einen bronzenen Untersatz her.
Der Vorhof
9Als Abgrenzung des Vorhofs an der Südseite ließ er auf fünfzig Metern Länge Planen aus gezwirnter Leinwand aufhängen, 10die von zwanzig Säulen gehalten wurden. Die Säulen hatten Sockel aus Bronze. Die Haken und Verbindungsstangen waren jedoch aus Silber. 11Genauso war es bei der fünfzig Meter langen Nordseite. 12Auf der Westseite war der Vorhof 25 Meter breit. Seine Planen wurden von zehn Säulen gehalten. Auch sie hatten Sockel aus Bronze und Haken und Verbindungsstangen aus Silber. 13Auch die dem Sonnenaufgang zugekehrte Ostseite war 25 Meter breit. 14Links vom Tor waren Planen auf siebeneinhalb Meter Länge an drei Säulen aufgehängt 15und ebenso rechts davon. 16Die Planen waren aus gezwirnter Leinwand gefertigt. 17Alle Säulen des Vorhofs hatten Verbindungsstangen und Haken aus Silber und Sockel aus Bronze. Ihre Köpfe waren mit Silber überzogen. 18Das Tor des Vorhofs war eine Plane von zehn Meter Breite und zweieinhalb Meter Höhe, die aus gezwirntem Leinen bestand, worin blaue, rote und karmesinrote Fäden eingewebt waren. 19Sie war an vier Säulen aufgehängt, deren Sockel aus Bronze bestanden. Die Köpfe und Verbindungsstangen waren jedoch mit Silber überzogen, und die Haken bestanden aus Silber. 20Alle Zeltpflöcke für die Wohnung und den Vorhof waren aus Bronze.
Das verwendete Material
21Es folgt eine Liste des Materials, das für die Wohnung verwendet wurde, die Wohnung der göttlichen Urkunde4. Man hatte sie auf Anweisung Moses unter der Leitung von Itamar, dem Sohn des Priesters Aaron, aufgestellt. 22Bezalel Ben-Uri, der Enkel von Hur aus dem Stamm Juda, hatte alle Arbeiten ausgeführt, die Jahwe Mose befohlen hatte. 23Unterstützt wurde er von Oholiab Ben-Ahisamach aus dem Stamm Dan, einem Kunsthandwerker, der sich besonders auf das kunstfertige Weben und Sticken mit blauen, roten und karmesinroten Fäden und gezwirntem Leinen verstand.
24Die Goldmenge, die zum Bau des Heiligtums gespendet und verarbeitet worden war, betrug nach dem Normgewicht im Heiligtum 29 Talente und 730 Schekel.5 25Das Silber aus der Abrechnung der Gemeinde ergab insgesamt 100 Talente und 1.775 Schekel nach dem Normgewicht im Heiligtum. 26Eingerechnet war der halbe Schekel für die 603.550 Männer der Gemeinschaft, die zwanzig Jahre und älter waren. 27Die 100 Talente Silber waren zum Gießen der 100 Bodenplatten verwendet worden, die die Wände des Heiligtums und die Säulen für die Vorhänge trugen. 28Aus den 1.775 ‹Schekeln› wurden die Haken für die Säulen hergestellt und außerdem die Köpfe der Säulen und die Tragstangen versilbert.
29Die gespendete Kupfermenge hatte ein Gewicht von 70 Talenten und 2.400 Schekeln.9 30Daraus wurden die Sockel für den Eingang zum Offenbarungszelt gemacht, der Metallüberzug für den Altar, sein Bronzegitter und alle seine Geräte, 31die Sockel für die Säulen rund um den Vorhof und für seinen Eingang sowie die Pflöcke für das Zelt und die Abgrenzung des Vorhofs.
Die Kleidung der Priester
391Nach der Anweisung, die Mose von Jahwe erhalten hatte, wurden die heiligen Gewänder hergestellt, wie sie Aaron für den Dienst im Heiligtum benötigte. Man nahm dazu blaue und rote und karmesinrote ‹Farben›.
Das Efod
2Das Efod machten sie aus Gold sowie blauen, roten und karmesinroten Fäden und gezwirntem Leinen. 3Sie hämmerten dünne Goldbleche und zerschnitten sie zu schmalen Streifen, um sie künstlerisch in das Material einzuarbeiten. 4Sie machten auch die beiden mit ihm verbundenen Schulterstücke 5und den Gürtel, mit dem das Efod zusammengehalten wurde. Er bestand aus demselben Material und war mit ihm verbunden, so wie es Jahwe Mose befohlen hatte.
6Dann fassten sie die zwei Onyxsteine in Gold, gravierten in die Steine die Namen der Söhne Israels 7und brachten sie auf den Schulterstücken des Efods an – die Steine zur Erinnerung an die Israeliten; so wie Jahwe es Mose befohlen hatte.
Das Brustschild
8Die Brusttasche machte man wie das Efod aus gezwirntem Leinen. Sie wurde mit Goldfäden sowie solchen aus blauer, roter und karmesinroter ‹Farbe› künstlerisch bestickt. 9Sie war quadratisch, 22 mal 22 Zentimeter groß, und doppelt gelegt. 10Dann wurde sie mit Edelsteinen in vier Reihen besetzt. In der ersten Reihe ein Karneol, ein Topas und ein Smaragd; 11in der zweiten Reihe ein Rubin, ein Saphir und ein Jaspis; 12in der dritten Reihe ein Hyazinth, ein Achat und ein Amethyst; 13und in der vierten Reihe ein Türkis, ein Onyx und ein Nephrit. Alle waren mit Gold eingefasst. 14In die Steine waren die Namen der zwölf Söhne Israels eingraviert, in jedem Stein ein Name für einen Stamm. 15Dann wurden zwei gedrehte Kettenschnüre aus reinem Gold für das Brustschild hergestellt. 16An den beiden oberen Ecken des Brustschilds wurden zwei goldene Ringe angebracht 17und die beiden goldenen Schnüre dort befestigt. 18Die Enden dieser beiden Schnüre wurden an der Vorderseite der Schulterstücke befestigt. 19Auch an den beiden unteren Enden der Brusttasche wurden zwei goldene Ringe angebracht, 20ebenso an den beiden Schulterstücken des Efods. Sie wurden dicht an ihrer Naht, aber oberhalb des Gürtels vom Efod befestigt. 21Man verknüpfte das Brustschild mit einer blauen Schnur von seinen Ringen aus mit den Ringen des Efods, sodass es über dem Gurt des Efods saß und sich nicht verschieben konnte; so wie Jahwe es Mose befohlen hatte.
Andere Kleidungsstücke
22Das Obergewand, das unter dem Efod getragen wurde, bestand aus purpurblauem Stoff. 23Die Öffnung für den Kopf in der Mitte war wie bei der Halseinfassung eines Panzerhemdes mit einer gewebten Borte eingefasst, damit sie nicht einriss. 24Am unteren Saum waren Granatäpfel aus blauen, roten und karmesinroten Fäden befestigt. 25Dazwischen hatte man goldene Glöckchen angebracht, 26sodass um den ganzen Saum herum immer ein Glöckchen auf einen Granatapfel…
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Footnotes
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden