1. Samuel 29,2–9
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2Die Fürsten der Philister ließen ihre Truppen nach Hunderten und Tausenden an sich vorbeimarschieren. Mit Achisch zogen zuletzt auch David und seine Männer vorüber. 3Da fragten die Oberen der Philister: „Was sollen diese Hebräer hier?“ Achisch erwiderte ihnen: „Das ist doch David, der früher dem Israelitenkönig Saul gedient hat und nun schon seit Jahr und Tag bei mir ist. Seit er zu mir übergelaufen ist, hatte ich bis heute nicht das Geringste an ihm auszusetzen.“ 4Doch die Oberen der Philister wurden zornig über ihn und sagten: „Schick den Mann zurück! Er soll an dem Ort bleiben, den du ihm zugewiesen hast, und nicht mit uns in den Krieg ziehen, sonst wird er uns noch zum Satan2 in der Schlacht. Denn womit könnte er die Gunst seines Herrn besser zurückgewinnen als mit den Köpfen dieser Männer! 5Das ist doch derselbe David, von dem sie bei den Reigentänzen sangen:
‚Saul hat tausend Mann erschlagen, David aber zehnmal tausend!‘ “
6Da rief Achisch David zu sich und sagte: „So wahr Jahwe lebt, ja, du bist ein aufrichtiger Mann. Es wäre mir lieb gewesen, wenn du mit mir im Heer bleiben könntest. Denn seitdem du bei mir bist, habe ich nichts an dir auszusetzen. Aber die Fürsten trauen dir nicht. 7Kehr deshalb wieder um und geh in Frieden, damit du die Philisterfürsten nicht verärgerst.“ 8David erwiderte ihm: „Was habe ich denn getan? Hast du irgendetwas an mir auszusetzen, seit ich in deinen Dienst getreten bin? Weshalb soll ich nicht gegen die Feinde meines Herrn und Königs kämpfen?“ 9Achisch erwiderte: „Ich weiß es ja. Du bist mir so lieb wie ein Engel Gottes. Aber die Oberen der Philister haben nun einmal gesagt: ‚Er darf nicht mit uns in den Kampf ziehen!‘
Footnotes
- 2Satan. Hebräisch: Widersacher, Gegner. Siehe auch 1. Chronik 21,1.
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