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1. Chronik 26–28

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Dienstgruppen der Torwächter

261Auch die Torwächter waren in Dienstgruppen aufgeteilt: Aus der Sippe Korach war es Meschelemja Ben-Kore von den Nachkommen Asafs. 2Meschelemjas Söhne waren Secharja, der Erstgeborene, der zweite Jediaël, der dritte Sebadja, der vierte Jatniël, 3der fünfte Elam, der sechste Johanan und der siebte Eljoënai.

4Obed-Edoms Söhne waren Schemaja, der Erstgeborene, der zweite Josabad, der dritte Joach, der vierte Sachar, der fünfte Netanel, 5der sechste Ammiël, der siebte Issachar und der achte Pëulletai. Denn Gott hatte ihn gesegnet. 6Auch seinem Sohn Schemaja wurden Söhne geboren. Sie bekamen führende Stellungen in ihrer Sippe, denn sie waren tüchtige Männer. 7Es waren Otni, Refaël, Obed und Elsabad sowie ihre Brüder Elihu und Semachja, zwei sehr tüchtige Männer. 8Diese alle waren Nachkommen Obed-Edoms. Sie, ihre Söhne und Brüder, waren insgesamt 62 tüchtige Männer, bestens geeignet für ihren Dienst. 9Meschelemjas Söhne und Brüder waren insgesamt 18 fähige Leute.

10Auch Hosa aus der Sippe Merari hatte Söhne. Ihr Oberhaupt war Schimri. Obwohl er nicht der Erstgeborene war, hatte sein Vater ihn zum Anführer der Dienstgruppe gemacht. 11Der zweite Hilkija, der dritte Tebalja und der vierte Secharja. Hosas Söhne und Brüder waren insgesamt dreizehn.

12Diesen Abteilungen der Torwächter fiel nach der Zahl der Oberhäupter unter den Männern ebenso wie ihren Brüdern die Aufgabe zu, im Haus Jahwes zu dienen. 13Sie losten aus, welche Familien die einzelnen Tore bewachen sollten. Dabei wurde der Jüngste ebenso wie der Älteste behandelt. 14Auf Meschelemja fiel das Los für den Osten und auf seinen Sohn Secharja, der als ein kluger Ratgeber bekannt war, das für den Norden. 15Auf Obed-Edom fiel das Los für den Süden und das für das Vorratshaus auf seine Söhne. 16Auf Schuppim und Hosa fiel das Los für den Westen mit dem Schallechet-Tor1, wo die Straße hinaufgeht. Eine Wache entsprach der anderen: 17An der Ostseite sollten täglich sechs Leviten stehen, an der Nord- und Südseite je vier und am Vorratshaus zwei, 18am Parbar2 an der Straße vier und am Parbar selbst zwei. 19Das waren die Abteilungen der Torwächter von den Nachkommen Korachs und Meraris.

Die Schatzmeister

20Einige andere Leviten hatten die Aufsicht über die Schätze des Gotteshauses und die geweihten Gaben. 21Es waren dies die Söhne Ladans, eines Nachkommen der Gerschoniten, die Familienoberhäupter Ladans. Einer davon hieß Jehiël. 22Die Söhne Jehiëls, Setam und sein Bruder Joël, hatten die Aufsicht über die Schätze im Haus Jahwes. 23Von den Nachkommen Amrams, Jizhars, Hebrons und Usiëls 24war Schubaël Ben-Gerschom, ein Enkel Moses, Oberaufseher über die Schätze. 25Gerschoms Bruder Eliëser hatte einen Sohn namens Rehabja. Dessen Nachkommen waren Jesaja, Joram, Sichri und Schelomit. 26Dieser Schelomit und seine Brüder hatten die Aufsicht über alle Schätze der geheiligten Gaben, die König David und die Familienoberhäupter, die Anführer der Tausend- und Hundertschaften und die Heeroberen geweiht hatten. 27Sie hatten es aus ihrer Kriegsbeute zur Unterstützung für das Haus Jahwes gespendet. 28Auch alles, was der Seher Samuel, Saul Ben-Kisch, Abner Ben-Ner und Joab Ben-Zeruja gespendet hatten, stand unter der Obhut Schelomits und seiner Brüder.

Die Verwaltungsdienste

29Von den Nachkommen Jizhars waren Kenanja und seine Söhne draußen im Land Israel als Schriftführer und Richter eingesetzt. 30Von den Nachkommen Hebrons hatten Haschabja und seine Brüder, 1700 tüchtige Leute, die Aufsicht über die Verwaltung Israels im Gebiet westlich des Jordan, und zwar über jede Arbeit, die für Jahwe und im Dienst des Königs getan wurde. 31Das Oberhaupt der Nachkommen Hebrons mit all ihren Sippen und Familien war Jerija. Im 40. Regierungsjahr Davids suchte man den ganzen Sippenverband ab und fand dabei in Jaser im Land Gilead3 viele tüchtige Männer, 32es waren 2700 Familienoberhäupter. David setzte auch sie als Aufseher für die Angelegenheiten Gottes und des Königs ein und zwar über die Rubeniten, die Gaditen und den halben Stamm Manasse.

Die Heerführer Davids

271Es folgt ein Verzeichnis der Sippenoberhäupter Israels, der Anführer der Tausend- und Hundertschaften und ihrer Gruppenführer, die dem König in allen Angelegenheiten der Abteilungen dienten, die jeden Monat im Jahr antraten und abtraten. Jede einzelne der nachfolgenden Abteilungen war 24.000 Mann stark.12 Der ersten Abteilung für den ersten Monat stand Jaschobam Ben-Sabdiël vor, 3ein Nachkomme von Perez. Er war der Befehlshaber aller Heerführer für den ersten Monat. 4Der Abteilung des zweiten Monats stand Dodai aus Ahoach vor. Der höchste Offizier seiner Abteilung war Miklot. 5Der Heerführer für den dritten Monat war Benaja, der Sohn des Priesters Jojada. 6Er war einer der „Dreißig Helden“. Als er ihr Anführer wurde, übernahm sein Sohn Ammisabad den Befehl über seine Abteilung. 7Der vierte für den vierten Monat war Asaël, der Bruder Joabs, später sein Sohn Sebadja. 8Der fünfte für den fünften Monat war Schamhut, ein Nachkomme Serachs, 9der sechste für den sechsten Monat war Ira Ben-Ikkesch aus Tekoa, 10der siebte für den siebten Monat war Helez aus Pelon vom Stamm Efraïm, 11der achte für den achten Monat war Sibbechai, ein Nachkomme Serachs, aus Huscha, 12der neunte für den neunten Monat war Abiëser aus Anatot vom Stamm Benjamin, 13der zehnte für den zehnten Monat war Mahrai, ein Nachkomme Serachs, aus Netofa, 14der elfte für den elften Monat war Benaja aus Piraton vom Stamm Efraïm 15und der zwölfte für den zwölften Monat war Heldai, ein Nachkomme Otniëls, aus Netofa.

Die Stammesoberhäupter

16Die Stämme Israels wurden von folgenden Männern geführt: Ruben: Eliëser Ben-Sichri; Simeon: Schefatja Ben-Maacha; 17Levi: Haschabja Ben-Kemuël; Aaron: Zadok; 18Juda: Elihu, ein Bruder Davids; Issachar: Omri Ben-Michael; 19Sebulon: Jischmaja Ben-Obadja; Naftali: Jerimot Ben-Asriël; 20Efraïm: Hoschea Ben-Asasja; West-Manasse: Joël Ben-Pedaja; 21Ost-Manasse in Gilead: Jiddo Ben-Secharja; Benjamin: Jaasiël Ben-Abner; 22Dan: Asarel Ben-Jeroham. Dies waren die Anführer der Stämme Israels.

23Die Zahl derer, die 20 Jahre alt und jünger waren, nahm David nicht mit auf, denn Jahwe hatte gesagt, dass er Israel zahlreich machen werde wie die Sterne am Himmel. 24Joab Ben-Zeruja hatte die Zählung begonnen, sie aber nicht vollendet, weil wegen dieser Sache ein Zorn über Israel kam. Deshalb stehen diese Zahlen nicht in der Chronik des Königs David.

Die Verwalter des königlichen Besitzes

25Über die Vorräte des Königs in Jerusalem hatte Asmawet Ben-Adiël die Aufsicht und über die Vorräte auf dem Land, in den Städten, Dörfern und Schutztürmen war Jonatan Ben-Usija eingesetzt. 26Über die Landarbeiter hatte Esri Ben-Kelub die Aufsicht, 27über die Weinberge Schimi aus Rama und über die Weinvorräte in den Weinbergen Sabdi aus Schefam. 28Über die Oliven- und Maulbeerfeigenbäume, die in der Schefela2 wuchsen, hatte Baal-Hanan aus Bet-Gader die Aufsicht und über die Ölvorräte Joasch. 29Über die Rinder, die in der Scharon-Ebene3 weideten, hatte Schitrai die Aufsicht, der auch von dort stammte, und über die Rinder in den Tälern Schafat Ben-Adlai. 30Über die Kamele hatte der Ismaëlit Obil die Aufsicht, über die Eselinnen Jechdeja aus Meronot 31und über die Schaf- und Ziegenherden der Hagariter Jasis. Das waren die Verwalter des königlichen Besitzes zur Zeit Davids.

Die engsten Berater Davids

32Davids Onkel Jonatan, ein verständiger und schriftkundiger Mann, war Ratgeber. Jehiël Ben-Hachmoni war der Erzieher der Königssöhne. 33Ahitofel war ebenfalls königlicher Berater und der Arkiter Huschai war Freund des Königs. 34Nachfolger Ahitofels waren Jojada Ben-Benaja und Abjatar. Joab war Heerführer des Königs.

Davids Plan zum Tempelbau

281David ließ alle Oberen Israels nach Jerusalem kommen: die Anführer der Stämme und die Anführer der Abteilungen, die im Dienst des Königs standen, die Anführer der Tausend- und Hundertschaften, die Verwalter über alle Güter und Herden, die dem König und seinen Söhnen gehörten, dazu die Hofbeamten, die Elitetruppe und alle tüchtigen Krieger. 2Da erhob sich der König David. Er kam auf seine Füße und sagte: „Hört zu, meine Brüder und mein Volk! Es liegt mir am Herzen, ein Haus der Ruhe für die Lade des Bundes mit Jahwe und den Fußschemel unseres Gottes zu bauen. Und ich habe Vorbereitungen für den Bau getroffen. 3Doch Gott hat zu mir gesagt: ‚Nicht du wirst meinem Namen ein Haus bauen! Denn du bist ein Mann der Kriege und hast Blut vergossen.‘ 4Jahwe, der Gott Israels, hat mich aus der ganzen Familie meines Vaters dazu erwählt, für immer König über Israel zu sein. Denn schon Juda erwählte er zum Fürsten und im Stamm Juda die Familie meines Vaters, und unter den Söhnen meines Vaters hat er an mir Gefallen gefunden und mich zum König über ganz Israel gemacht. 5Und von den vielen Söhnen, die Jahwe mir geschenkt hat, erwählte er meinen Sohn Salomo, der auf dem Thron der Königsherrschaft Jahwes über Israel sitzen soll. 6Er sagte zu mir: ‚Dein Sohn Salomo soll mein Haus und meine Vorhöfe bauen! Denn ich habe ihn mir als Sohn erwählt, und ich selbst werde ihm Vater sein. 7Sein Königtum werde ich für alle Zeit fest machen, wenn er so wie bisher daran festhält, nach meinen Geboten und Rechtsordnungen zu handeln.‘ 8Und nun, vor den Augen von ganz Israel, der Versammlung Jahwes und vor den Ohren unseres Gottes: Achtet auf alle Gebote Jahwes, eures Gottes, und erforscht sie, damit ihr im Besitz dieses schönen Landes bleiben und es euren Nachkommen für alle Zeiten weitervererben könnt.

9Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit ganzem Herzen und verlangender Seele! Denn Jahwe erforscht alle Herzen und kennt unsere geheimsten Gedanken. Wenn du ihn suchst, lässt er sich von dir finden. Wenn du ihn aber verlässt, wird er dich für immer verstoßen. 10Sieh nun: Jahwe hat dich erwählt, ihm ein Haus als Heiligtum zu bauen. Sei stark und…

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Fußnoten

  1. 1Schallechet-Tor. Dieses Tempeltor wird nur hier erwähnt.
  2. 2Parbar. Wahrscheinlich ein Anbau an der Westseite des Tempelvorhofs.
  3. 3Gilead bezeichnete das mittlere, manchmal auch das ganze Ostjordanland.
  4. 1n_N 1200 Mann stark.
  5. 2Schefela. Niedriges, sehr fruchtbares Hügelland, das sich in nordsüdlicher Richtung zwischen dem Gebirge und der Küstenebene des Mittelmeeres erstreckt.
  6. 3Die Scharon-Ebene ist ein 15 km breiter und 75 km langer sehr fruchtbarer Streifen am Mittelmeer von Lydda im Süden bis zum Berg Karmel im Norden.