Matthäus 11,2–19
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2.Da aber Johannes im Gefängnis die Werke Christi hörte, sandte er seiner Jünger zwei
3.und ließ ihm sagen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir eines anderen warten?
4.Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und saget Johannes wieder, was ihr sehet und höret:
5.die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt;
6.und selig ist, der sich nicht an mir ärgert.
7.Da die hingingen, fing Jesus an, zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen ? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das der Wind hin und her bewegt ?
8.Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen ? Wolltet ihr einen Menschen in weichen Kleidern sehen ? Siehe, die da weiche Kleider tragen, sind in der Könige Häusern.
9.Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen ? Wolltet ihr einen Propheten sehen? Ja, ich sage euch, der auch mehr ist denn ein Prophet.
10.Denn dieser ist’s, von dem geschrieben steht: "Siehe, ich sende meinen Engel vor dir her, der deinen Weg vor dir bereiten soll."
11.Wahrlich ich sage euch: Unter allen, die von Weibern geboren sind, ist nicht aufgekommen, der größer sei denn Johannes der Täufer; der aber der Kleinste ist im Himmelreich, ist größer denn er.
12.Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis hierher leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalt tun, die reißen es an sich.
13.Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes.
14.Und (so ihr’s wollt annehmen ) er ist Elia, der da soll zukünftig sein.
15.Wer Ohren hat, zu hören, der höre !
16.Wem soll ich aber dies Geschlecht vergleichen ? Es ist den Kindlein gleich, die an dem Markt sitzen und rufen gegen ihre Gesellen
17.und sprechen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr wolltet nicht tanzen; wir haben euch geklagt, und ihr wolltet nicht weinen.
18.Johannes ist gekommen, aß nicht und trank nicht; so sagen sie: Er hat den Teufel.
19.Des Menschen Sohn ist gekommen, ißt und trinkt; so sagen sie: Siehe, wie ist der Mensch ein Fresser und ein Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Geselle! Und die Weisheit muß sich rechtfertigen lassen von ihren Kindern.
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