Lukas 22,7–23
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7.Es kam nun der Tag der süßen Brote, an welchem man mußte opfern das Osterlamm.
8.Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Gehet hin, bereitet uns das Osterlamm, auf daß wir’s essen.
9.Sie aber sprachen zu ihm: Wo willst du, daß wir’s bereiten ?
10.Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folget ihm nach in das Haus, da er hineingeht,
11.und saget zu dem Hausherrn: Der Meister läßt dir sagen: Wo ist die Herberge, darin ich das Osterlamm essen möge mit meinen Jüngern?
12.Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen ist; daselbst bereitet es.
13.Sie gingen hin und fanden, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Osterlamm.
14.Und da die Stunde kam, setzte er sich nieder und die zwölf Apostel mit ihm.
15.Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide.
16.Denn ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr davon essen werde, bis daß es erfüllet werde im Reich Gottes.
17.Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmet ihn und teilet ihn unter euch;
18.denn ich sage euch: Ich werde nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes komme.
19.Und er nahm das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.
20.Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
21.Doch siehe, die Hand meines Verräters ist mit mir über Tische.
22.Denn des Menschen Sohn geht zwar hin, wie es beschlossen ist; doch weh dem Menschen, durch welchen er verraten wird !
23.Und sie fingen an, zu fragen unter sich selbst, welcher es doch wäre unter ihnen, der das tun würde.
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