Lukas 1,4–22
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4.auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.
5.Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth.
6.Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig.
7.Und sie hatten kein Kind; denn Elisabeth war unfruchtbar, und waren beide wohl betagt.
8.Und es begab sich, da er des Priesteramtes pflegte vor Gott zur Zeit seiner Ordnung,
9.nach Gewohnheit des Priestertums, und an ihm war, daß er räuchern sollte, ging er in den Tempel des HERRN.
10.Und die ganze Menge des Volks war draußen und betete unter der Stunde des Räucherns.
11.Es erschien ihm aber der Engel des HERRN und stand zur rechten Hand am Räucheraltar.
12.Und als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es kam ihn eine Furcht an.
13.Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! denn dein Gebet ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, des Namen sollst du Johannes heißen.
14.Und du wirst des Freude und Wonne haben, und viele werden sich seiner Geburt freuen.
15.Denn er wird groß sein vor dem HERRN; Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken und wird noch im Mutterleibe erfüllt werden mit dem heiligen Geist.
16.Und er wird der Kinder Israel viele zu Gott, ihrem HERRN, bekehren.
17.Und er wird vor ihm her gehen im Geist und Kraft des Elia, zu bekehren die Herzen der Väter zu den Kindern und die Ungläubigen zu der Klugheit der Gerechten, zuzurichten dem HERRN ein bereitet Volk.
18.Und Zacharias sprach zu dem Engel: Wobei soll ich das erkennen ? Denn ich bin alt und mein Weib ist betagt.
19.Der Engel antwortete und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, mit dir zu reden, daß ich dir solches verkündigte.
20.Und siehe, du wirst verstummen und nicht reden können bis auf den Tag, da dies geschehen wird, darum daß du meinen Worten nicht geglaubt hast, welche sollen erfüllt werden zu ihrer Zeit.
21.Und das Volk wartete auf Zacharias und verwunderte sich, daß er so lange im Tempel verzog.
22.Und da er herausging, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, daß er ein Gesicht gesehen hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.
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