Klagelieder 5,10–18
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10.Unsre Haut ist verbrannt wie in einem Ofen vor dem greulichen Hunger.
11.Sie haben die Weiber zu Zion geschwächt und die Jungfrauen in den Städten Juda’s.
12.Die Fürsten sind von ihnen gehenkt, und die Person der Alten hat man nicht geehrt.
13.Die Jünglinge haben Mühlsteine müssen tragen und die Knaben über dem Holztragen straucheln.
14.Es sitzen die Alten nicht mehr unter dem Tor, und die Jünglinge treiben kein Saitenspiel mehr.
15.Unsers Herzens Freude hat ein Ende; unser Reigen ist in Wehklagen verkehrt.
16.Die Krone unsers Hauptes ist abgefallen. O weh, daß wir so gesündigt haben !
17.Darum ist auch unser Herz betrübt, und unsre Augen sind finster geworden
18.um des Berges Zion willen, daß er so wüst liegt, daß die Füchse darüber laufen.
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