Amos 5,10–24
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10.Aber sie sind dem gram, der sie im Tor straft, und halten den für einen Greuel, der heilsam lehrt.
11.Darum, weil ihr die Armen unterdrückt und nehmt das Korn mit großen Lasten von ihnen, so sollt ihr in den Häusern nicht wohnen, die ihr von Werkstücken gebaut habt, und den Wein nicht trinken, den ihr in den feinen Weinbergen gepflanzt habt.
12.Denn ich weiß euer Übertreten, des viel ist, und eure Sünden, die stark sind, wie ihr die Gerechten drängt und Blutgeld nehmt und die Armen im Tor unterdrückt.
13.Darum muß der Kluge zur selben Zeit schweigen; denn es ist eine böse Zeit.
14.Suchet das Gute und nicht das Böse, auf daß ihr leben möget, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, bei euch sein, wie ihr rühmet.
15.Hasset das Böse und liebet das Gute; bestellt das Recht im Tor, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, den übrigen in Joseph gnädig sein.
16.Darum so spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der HERR: Es wird in allen Gassen Wehklagen sein, und auf allen Straßen wird man sagen: "Weh! weh!", und man wird den Ackermann zum Trauern rufen, und zum Wehklagen, wer da weinen kann.
17.In allen Weinbergen wird Wehklagen sein; denn ich will unter euch fahren, spricht der HERR.
18.Weh denen, die des HERRN Tag begehren ! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht.
19.Gleich als wenn jemand vor dem Löwen flöhe, und ein Bär begegnete ihm; und er käme in ein Haus und lehnte sich mit der Hand an die Wand, und eine Schlange stäche ihn.
20.Denn des HERRN Tag wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.
21.Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen.
22.Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert so habe ich keinen Gefallen daran; so mag ich auch eure feisten Dankopfer nicht ansehen.
23.Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören !
24.Es soll aber das Recht offenbart werden wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein starker Strom.
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