2. Könige 19,21–28
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21.Das ist’s, was der HERR wider ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet dein; die Tochter Jerusalem schüttelt ihr Haupt dir nach.
22.Wen hast du gehöhnt und gelästert ? Über wen hast du deine Stimme erhoben ? Du hast deine Augen erhoben wider den Heiligen in Israel.
23.Du hast den HERRN durch deine Boten gehöhnt und gesagt: "Ich bin durch die Menge meiner Wagen auf die Höhen der Berge gestiegen, auf den innersten Libanon; ich habe seine hohen Zedern und auserlesenen Tannen abgehauen und bin gekommen an seine äußerste Herberge, an den Wald seines Baumgartens.
24.Ich habe gegraben und ausgetrunken die fremden Wasser und werde austrocknen mit meinen Fußsohlen alle Flüsse Ägyptens."
25.Hast du aber nicht gehört, daß ich solches lange zuvor getan habe, und von Anfang habe ich’s bereitet ? Nun aber habe ich’s kommen lassen, daß die festen Städte werden fallen in einen wüsten Steinhaufen,
26.und die darin wohnen, matt werden und sich fürchten und schämen müssen und werden wie das Gras auf dem Felde und wie das grüne Kraut, wie Gras auf den Dächern, das verdorrt, ehe denn es reif wird.
27.Ich weiß dein Wohnen, dein Aus-und Einziehen und daß du tobst wider mich.
28.Weil du denn wider mich tobst und dein Übermut vor meine Ohren heraufgekommen ist, so will ich dir einen Ring an deine Nase legen und ein Gebiß in dein Maul und will dich den Weg wieder zurückführen, da du her gekommen bist.
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