Logos Bible Study

Sprüche 1,10–19

Elberfelder 1905Other versions

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10Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so willige nicht ein.

11Wenn sie sagen: Geh mit uns, wir wollen auf Blut lauern, wollen den Unschuldigen nachstellen ohne Ursache;

12wir wollen sie lebendig verschlingen wie der Scheol, und unverletzt, gleich denen, welche plötzlich in die Grube hinabfahren;

13wir werden allerlei kostbares Gut erlangen, werden unsere Häuser mit Beute füllen;

14du sollst dein Los mitten unter uns werfen, wir alle werden einen Beutel haben:

15Mein Sohn, wandle nicht mit ihnen auf dem Wege, halte deinen Fuß zurück von ihrem Pfade;

16denn ihre Füße laufen dem Bösen zu, und sie eilen, Blut zu vergießen.

17Denn vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen alles Geflügelten;

18sie aber lauern auf ihr eigenes Blut, stellen ihren eigenen Seelen nach.

19So sind die Pfade aller derer, welche der Habsucht frönen: sie nimmt ihrem eigenen Herrn das Leben.

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