Psalm 1–2
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1
1Glückselig der Mann, der nicht wandelt im Rate der Gottlosen, und nicht steht auf dem Wege der Sünder, und nicht sitzt auf dem Sitze der Spötter,
2sondern seine Lust hat am Gesetz Jehovas und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!
3Und er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blatt nicht verwelkt; und alles, was er tut, gelingt.
4Nicht so die Gesetzlosen, sondern sie sind wie die Spreu, die der Wind dahintreibt.
5Darum werden die Gesetzlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.
6Denn Jehova kennt den Weg der Gerechten; aber der Gesetzlosen Weg wird vergehen.
2
1Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften?
2Es treten auf die Könige der Erde, und die Fürsten ratschlagen miteinander wider Jehova und wider seinen Gesalbten:
3„Lasset uns zerreißen ihre Bande, und von uns werfen ihre Seile!“
4Der im Himmel thront, lacht, der Herr spottet ihrer.
5Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, und in seiner Zornglut wird er sie schrecken.
6„Habe doch ich meinen König gesalbt auf Zion, meinem heiligen Berge!“
7Vom Beschluß will ich erzählen: Jehova hat zu mir gesprochen: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
8Fordere von mir, und ich will dir zum Erbteil geben die Nationen, und zum Besitztum die Enden der Erde.
9Mit eisernem Zepter wirst du sie zerschmettern, wie ein Töpfergefäß sie zerschmeißen.
10Und nun, ihr Könige, seid verständig, lasset euch zurechtweisen, ihr Richter der Erde!
11Dienet Jehova mit Furcht, und freuet euch mit Zittern!
12Küsset den Sohn, daß er nicht zürne, und ihr umkommet auf dem Wege, wenn nur ein wenig entbrennt sein Zorn. Glückselig alle, die auf ihn trauen!
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