Logos Bible Study

Hiob 28,12–28

Elberfelder 1905Other versions

German

Arabic

Czech

English

French

Hebrew

Hungarian

Italian

Korean

Latin

Portuguese

Russian

Simplified Chinese

Spanish

Traditional Chinese

12Aber die Weisheit, wo wird sie erlangt? Und welches ist die Stätte des Verstandes?

13Kein Mensch kennt ihren Wert, und im Lande der Lebendigen wird sie nicht gefunden.

14Die Tiefe spricht: Sie ist nicht in mir, und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.

15Geläutertes Gold kann nicht für sie gegeben, und Silber nicht dargewogen werden als ihr Kaufpreis.

16Sie wird nicht aufgewogen mit Gold von Ophir, mit kostbarem Onyx und Saphir.

17Gold und Glas kann man ihr nicht gleichstellen, noch sie eintauschen gegen ein Gerät von gediegenem Golde.

18Korallen und Kristall kommen neben ihr nicht in Erwähnung; und der Besitz der Weisheit ist mehr wert als Perlen.

19Nicht kann man ihr gleichstellen den Topas von Äthiopien; mit feinem Golde wird sie nicht aufgewogen.

20Die Weisheit nun, woher kommt sie, und welches ist die Stätte des Verstandes?

21Denn sie ist verborgen vor den Augen aller Lebendigen, und vor den Vögeln des Himmels ist sie verhüllt.

22Der Abgrund und der Tod sagen: Mit unseren Ohren haben wir ein Gerücht von ihr gehört.

23Gott versteht ihren Weg, und er kennt ihre Stätte.

24Denn er schaut bis zu den Enden der Erde; unter dem ganzen Himmel sieht er.

25Als er dem Winde ein Gewicht bestimmte, und die Wasser mit dem Maße abwog,

26als er dem Regen ein Gesetz bestimmte und eine Bahn dem Donnerstrahl:

27da sah er sie und tat sie kund, er setzte sie ein und durchforschte sie auch.

28Und zu dem Menschen sprach er: Siehe, die Furcht des Herrn ist Weisheit, und vom Bösen weichen ist Verstand.

Read in Logos