Hiob 20,12–22
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12Wenn das Böse in seinem Munde süß war, und er es verbarg unter seiner Zunge,
13und es aufsparte und nicht fahren ließ und es zurückhielt unter seinem Gaumen:
14so ist doch nun seine Speise in seinen Eingeweiden verwandelt; Natterngalle ist in seinem Innern.
15Reichtum hat er verschlungen, und er speit ihn aus: aus seinem Bauche treibt Gott ihn heraus.
16Natterngift sog er ein: es tötet ihn die Zunge der Otter.
17Nicht darf er sich laben an Bächen, flutenden Strömen von Honig und Milch.
18Das Errungene gibt er zurück, und er darf es nicht verschlingen; gemäß dem Vermögen, das er erworben, darf er sich nicht freuen.
19Denn er hat mißhandelt, verlassen die Armen; Häuser hat er an sich gerissen und wird sie nicht ausbauen.
20Denn er kannte keine Ruhe in seinem Innern: mit seinem Teuersten wird er nicht entrinnen.
21Nichts entging seiner Freßgier; darum wird sein Wohlstand nicht dauernd sein.
22In der Fülle seines Überflusses wird er in Bedrängnis sein; die Hand jedes Notleidenden wird über ihn kommen.
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