Logos Bible Study

Hiob 20,12–22

Elberfelder 1905Other versions

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12Wenn das Böse in seinem Munde süß war, und er es verbarg unter seiner Zunge,

13und es aufsparte und nicht fahren ließ und es zurückhielt unter seinem Gaumen:

14so ist doch nun seine Speise in seinen Eingeweiden verwandelt; Natterngalle ist in seinem Innern.

15Reichtum hat er verschlungen, und er speit ihn aus: aus seinem Bauche treibt Gott ihn heraus.

16Natterngift sog er ein: es tötet ihn die Zunge der Otter.

17Nicht darf er sich laben an Bächen, flutenden Strömen von Honig und Milch.

18Das Errungene gibt er zurück, und er darf es nicht verschlingen; gemäß dem Vermögen, das er erworben, darf er sich nicht freuen.

19Denn er hat mißhandelt, verlassen die Armen; Häuser hat er an sich gerissen und wird sie nicht ausbauen.

20Denn er kannte keine Ruhe in seinem Innern: mit seinem Teuersten wird er nicht entrinnen.

21Nichts entging seiner Freßgier; darum wird sein Wohlstand nicht dauernd sein.

22In der Fülle seines Überflusses wird er in Bedrängnis sein; die Hand jedes Notleidenden wird über ihn kommen.

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