Logos Bible Study

Hiob 16,6–17

Elberfelder 1905Other versions

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6Wenn ich rede, so wird mein Schmerz nicht gehemmt; und unterlasse ich es, nicht weicht er von mir.

7Ja, bereits hat er mich erschöpft; du hast meinen ganzen Hausstand verwüstet.

8Und du hast mich zusammenschrumpfen lassen, zum Zeugen ward es; und meine Abmagerung tritt wider mich auf, sie zeugt mir ins Angesicht.

9Sein Zorn hat mich zerfleischt und verfolgt, er hat mit seinen Zähnen wider mich geknirscht; als mein Feind schärft er seine Augen wider mich.

10Ihr Maul haben sie wider mich aufgesperrt, mit Hohn meine Backen geschlagen; allzumal verstärken sie sich wider mich.

11Gott gab mich preis dem Ungerechten, und in die Hände der Gesetzlosen stürzte er mich.

12Ich war in Ruhe, und er hat mich zerrüttelt, und er packte mich beim Nacken und zerschmetterte mich; und er stellte mich hin sich zur Zielscheibe.

13Seine Schützen umringten mich, er spaltete meine Nieren ohne Schonung; er schüttete meine Galle zur Erde.

14Er durchbrach mich, Bruch auf Bruch; er rannte wider mich, wie ein Held.

15Ich habe Sacktuch über meine Haut genäht, und mit Staub mein Horn besudelt.

16Mein Angesicht glüht vom Weinen, und auf meinen Wimpern ist der Schatten des Todes,

17obwohl keine Gewalttat in meinen Händen, und mein Gebet lauter ist.

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