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Zefanja 3,1–8

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3: Jahwes Tag und Gottes Reich

Anklage gegen Jerusalem

31Wehe der trotzigen und schmutzigen, der gewalttätigen Stadt. 2Sie hat auf keinen Ruf gehört, hat keine Mahnung ernst genommen. Sie hat Jahwe nicht vertraut, nicht die Nähe Gottes gesucht. 3Ihre Oberen sind brüllende Löwen, ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts für morgen übrig lassen. 4Ihre Propheten sind freche Betrüger, ihre Priester Heiligtumsschänder, die dem Gesetz Gewalt antun. 5Dabei ist Jahwe doch in ihrer Mitte, der gerecht ist und niemals Unrecht tut. Morgen für Morgen stellt er unfehlbar sein Recht ins Licht. Doch der Böse kennt keine Scham.

6„Ich habe ganze Völker vernichtet und ihre Festungen zerstört. Ich ließ ihre Straßen veröden, keiner geht dort mehr entlang. Ihre Städte sind verwüstet, menschenleer; kein Bewohner ist mehr da. 7Ich dachte: ‚Sicher achtest du mich jetzt, nimmst dir meine Warnung zu Herzen. Dann würde ihre Wohnung nicht zerstört, wie ich es ihr zugedacht hatte.‘ Doch sie taten es nun gerade und verschlimmerten ihre Taten. 8Darum warte nur auf mich“, spricht Jahwe, „und auf den Tag, an dem ich mich als Ankläger erhebe. Denn mein Beschluss steht fest: Ich werde die Völker versammeln und bringe die Reiche zusammen, um meine Wut auf sie zu schütten, die ganze Glut meines Zorns. Denn im Feuer meiner Eifersucht wird die ganze Erde verzehrt.“

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Zephaniah 3:5: The LORD within her is righteous; he does no injustice; every morning he shows forth his justice; each dawn he does not fail; but the unjust knows no shame.