Logos Bible Study

Richter 3,1–6

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3–16: Die Zyklen von Abfall und Umkehr

Fremde Völker unter den Israeliten

31Einige Völker ließ Jahwe im Land bleiben, um durch sie die späteren Generationen der Israeliten zu prüfen, die von den Kämpfen um Kanaan nichts mehr wussten. 2Er wollte erkennen, wie sich diese Generationen, die den Krieg nicht mehr kannten, verhalten würden, wenn er sie den Krieg zu führen lehrte. 3Dazu gebrauchte er die fünf Fürsten der Philister1, alle Kanaaniter und Sidonier2 und die Hiwiter3, die im Libanongebirge4 zwischen dem Baal-Hermon5 und Lebo-Hamat6 wohnen. 4Durch sie sollten die Israeliten auf die Probe gestellt werden, damit in Erfahrung gebracht würde, ob sie den Geboten gehorchen, die Jahwe ihren Vorfahren durch Mose gegeben hatte. 5Die Israeliten wohnten also unter den Kanaanitern, Hetitern, Amoritern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern7. 6Und was taten sie? Sie nahmen sich deren Töchter zu Frauen und verheirateten ihre eigenen Töchter mit deren Söhnen. Und sie dienten deren Göttern.

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Footnotes

  1. 1Die Philister bewohnten die südlichen Küstenstädte Aschdod, Askalon, Ekron, Gat und Gaza.
  2. 2Sidonier. Einwohner der Stadt Sidon, hier wohl für Phönizier, Bewohner des Libanon.
  3. 3Hiwiter. Auch die Einwohner der Städte Gibeon, Kefira, Beërot und Kirjat-Jearim gehörten zu den Hiwitern.
  4. 4Libanongebirge. Das weiße Gebirge. 170 km lange und 25 km breite Gebirgskette am Mittelmeer nördlich von Israel, deren höchste Gipfel (über 3000 Meter) fast ganzjährig mit Schnee bedeckt sind. Berühmt sind die bis zu 40 Meter hohen Zedern.
  5. 5Baal-Hermon. Drei fast gleich hohe (über 2800 Meter) schneebedeckte Gipfel in Nordgaliläa. Der Hermon wurde von den vorisraelischen Bewohnern als heilig verehrt, deshalb Baal-Hermon.
  6. 6Lebo-Hamat. Heute: Labwe, etwa 70 km nördlich vom Hermon.
  7. 7Die Jebusiter siedelten auf dem Gebirge Kanaans und in Jebus (Jerusalem).