Römer 3,9–23
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9Aber wie ist es nun? Machen wir etwa Ausflüchte? Ganz und gar nicht! Wir haben ja schon den Beweis erbracht, dass die Juden genauso wie die anderen Völker in der Gewalt der Sünde sind. 10So steht es in der Schrift: „Keiner ist gerecht, auch nicht einer. 11Keiner hat Einsicht und fragt nach Gott. 12Alle haben sie den rechten Weg verlassen und sind unbrauchbar geworden. Niemand ist da, der Gutes tut, kein Einziger.“2 13„Ihre Kehle ist ein offenes Grab und mit ihrer Zunge formen sie Lügen.“3 „Schlangengift verbirgt sich hinter ihren Lippen.“4 14„Ihr Mund ist voller Flüche und Drohungen.“5 15„Ihre Füße sind schnell, wenn es darum geht, Blut zu vergießen. 16Sie hinterlassen Verwüstung und Elend, 17und was zum Frieden führt, kennen sie nicht.“6 18„Von Gottesfurcht wissen sie nichts.“7
19Das sagt das Gesetz, und wir wissen: Alles, was es sagt, richtet sich an die, denen es verordnet wurde. So wird jeder Mund gestopft und die ganze Welt sieht sich dem Urteil Gottes verfallen. 20Denn durch das Halten von Geboten wird kein Mensch vor Gott gerecht. Das Gesetz führt nur dazu, dass man seine Sünde erkennt.
Gerecht werden durch Glauben
21Doch jetzt ist die Gerechtigkeit Gottes unabhängig vom Gesetz sichtbar geworden. Und das wird vom Gesetz und den Worten der Propheten bestätigt. 22Es ist die Gerechtigkeit Gottes, die durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt wird und allen zugutekommt, die glauben. Da gibt es keinen Unterschied, 23denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes8 verloren.
Footnotes
- 8Herrlichkeit Gottes. Damit ist wohl die ursprüngliche Herrlichkeit gemeint, die der Mensch als Ebenbild Gottes hatte.
Cross references
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