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Psalm 12,1–9

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Jahwe greift ein

121Dem Chorleiter. Mit Bassbegleitung. Ein Psalmlied von David.

2Hilf, Jahwe! Der Fromme ist nicht mehr, die Treuen unter den Menschen sind weg. 3Einer belügt den anderen. Mit ihren Worten schmeicheln sie und spielen doch ein doppeltes Spiel.

4Soll Jahwe sie doch alle vernichten, diese Schmeichler und großmäuligen Schwätzer! 5Sie, die behaupten: „Durch unser Reden siegen wir, unsere Worte sind unsere Stärke, gegen uns kommt niemand an.“ 6„Ja“, sagt Jahwe, „jetzt greife ich ein! Denn die Armen erleiden Gewalt, die Schwachen seufzen nur noch. Jetzt helfe ich denen, die man bedrängt.“

7Die Worte Jahwes sind rein wie Silber, geschmolzen im Tiegel aus Ton, siebenfach von Schlacke befreit. 8Jahwe, du hältst immer, was du versprichst, bewahrst den Schwachen vor dieser Brut, 9auch wenn die Gottlosen überall sind und sich die Bosheit unter den Menschen erhebt.

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Psalm 12,5: DIE SCHWACHEN WERDEN UNTERDRÜCKT, DIE ARMEN SEUFZEN. DARUM SPRICHT DER HERR: "JETZT STEHE ICH AUF, DEM VERACHTETEN BRINGE ICH HEIL."