Numeri 16,20–35
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20Und Jahwe sagte zu Mose und Aaron: 21„Entfernt euch aus dieser Versammlung! Ich will sie in einem Augenblick vernichten.“ 22Da warfen die beiden sich nieder und sagten: „Gott, du Gott des Lebens aller Menschen! Ein einziger Mann hat gesündigt, und du wirst zornig über die ganze Versammlung?“
23Da befahl Jahwe Mose, 24der Versammlung zu sagen: „Entfernt euch aus dem Umkreis der Wohnungen von Korach, Datan und Abiram!“ 25Mose stand auf und ging mit den Ältesten Israels zu Datan und Abiram. 26Er sagte zu der ganzen Versammlung: „Entfernt euch von den Zelten dieser gottlosen Männer! Fasst nichts an, was ihnen gehört! Sonst werdet ihr samt ihnen und ihren Sünden weggerissen!“ 27Alle entfernten sich aus dem Umkreis der Wohnungen von Korach, Datan und Abiram. Datan und Abiram waren herausgekommen und standen mit ihren Frauen, ihren Söhnen und kleinen Kindern am Eingang ihrer Zelte. 28Mose sagte: „An dem, was jetzt geschieht, sollt ihr erkennen, dass Jahwe mich beauftragt hat, all diese Taten zu vollbringen, und dass ich das nicht eigenmächtig getan habe. 29Wenn diese hier sterben, wie alle Menschen sterben; wenn sie zur Rechenschaft gezogen werden, wie das bei allen Menschen geschieht, dann hat Jahwe mich nicht beauftragt. 30Wenn Jahwe aber etwas Unerhörtes schafft, wenn die Erde ihren Rachen aufsperrt und sie mit allem, was zu ihnen gehört, verschlingt und sie lebendig zu den Toten hinabstürzen, dann werdet ihr erkennen, dass diese Männer Jahwe verachtet haben.“
31Kaum hatte er das gesagt, da spaltete sich der Boden unter ihnen, 32die Erde öffnete ihren Rachen und verschlang sie mit allem Hab und Gut, mit ihren Familien und allen Anhängern Korachs. 33So stürzten sie mit allem, was zu ihnen gehörte, lebendig zu den Toten hinab, und die Erde schloss sich über ihnen. So wurden sie mitten aus der Versammlung weggerissen. 34Ganz Israel, das um sie herumstand, floh bei ihrem Geschrei. „Dass uns nur die Erde nicht verschlingt!“, riefen sie. 35Und die 250 Männer, die das Rauchopfer dargebracht hatten, verzehrte ein Feuer, das von Jahwe ausging.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden