Logos Bible Study

Nehemia 2,1–8

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Rückreise nach Jerusalem

21Es war im April des 20. Regierungsjahrs von König Artaxerxes, als ihm der Wein gebracht wurde. Da füllte ich den Becher und reichte ihn dem König. Dieser hatte mich in seiner Gegenwart noch nie traurig gesehen. 2Deshalb fragte er mich: „Warum siehst du so bedrückt aus? Du bist doch nicht etwa krank? Nein, dich belastet etwas anderes.“ Ich erschrak heftig 3und antwortete: „Der König möge ewig leben! Wie könnte ich froh sein, wenn die Stadt, in der meine Vorfahren begraben liegen, ein Trümmerhaufen ist und ihre Tore verbrannt sind?“ 4Der König sagte: „Und was ist deine Bitte?“ Da betete ich zu Gott im Himmel 5und erwiderte dem König: „Wenn der König es für gut hält und wenn du mir, deinem Diener, vertraust, dann sende mich doch nach Judäa in die Stadt, in der meine Vorfahren begraben liegen. Ich möchte die Stadt wieder aufbauen!“ 6Der König fragte mich – die Königin saß übrigens neben ihm: „Wie lange würde deine Reise dauern? Wann würdest du wieder zurück sein?“ Ich nannte ihm eine Zeit. Der König war einverstanden und wollte mich ziehen lassen. 7Ich sagte noch zu ihm: „Wenn es dem König recht ist, gebe man mir Briefe an die Statthalter der Westeuphrat-Provinz mit, damit sie mich nach Judäa durchreisen lassen, 8und einen Brief an Asaf, den Verwalter der königlichen Wälder, damit er mir Bauholz für die Tore der Tempelburg liefert, für die Stadtmauer und für das Haus, in dem ich wohnen werde.“ Der König gewährte mir alles, weil die gütige Hand meines Gottes über mir war.

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