Nehemia 1,3–10
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3Sie berichteten: „Die Juden dort in der Provinz leben in großer Not und Schande. Die Mauer Jerusalems liegt immer noch in Trümmern und die Tore sind verbrannt.“ 4Als ich das hörte, setzte ich mich hin und weinte. Ich trauerte tagelang, fastete und betete zu Gott im Himmel.
5Ich sagte: „Ach Jahwe, du Gott des Himmels, du großer und furchterregender Gott! Du stehst zu deinem Bund und bist denen gnädig, die dich lieben und deine Gebote halten! 6Hab doch ein offenes Ohr für das Gebet deines Dieners und sieh mich freundlich an. Tag und Nacht bete ich zu dir für deine Diener, die Israeliten. Und ich bekenne dir alle unsere Sünden gegen dich, auch die von meiner Familie und mir. 7Wir haben uns schwer an dir vergangen; wir haben die Gebote, Gesetze und Anordnungen missachtet, die du deinem Diener Mose gegeben hast. 8Denk doch an das, was du ihm damals gesagt hast: ‚Wenn ihr mir die Treue brecht, dann werde ich euch unter die Völker zerstreuen. 9Wenn ihr aber wieder zu mir umkehrt und meine Gebote achtet und befolgt, dann werde ich euch wieder zurückholen, selbst die, die ich bis zum fernsten Horizont verstoßen habe. Ich werde sie heimbringen an den Ort, den ich zum Wohnsitz meines Namens erwählt habe.‘ – 10Sie sind ja doch deine Diener und dein Volk, das du durch deine große Macht und mit starker Hand befreit hast.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden