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Micha 7,14–20

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Das Gebet Israels

14Weide dein Volk mit deinem Stab, die Herde, die dir gehört und abgesondert wohnt, im Wald, mitten in fruchtbarem Land. Lass sie weiden in Baschan1 und Gilead2 wie in den früheren Tagen. 15Lass uns deine Wunder schauen wie damals, als du uns aus Ägypten führtest. 16Die Völker in all ihrer Macht sollen es sehen und werden beschämt. Das verschlägt ihnen die Sprache und sie trauen ihren Ohren nicht. 17Staub sollen sie lecken wie die Schlange, sich auf dem Boden winden wie alles Gewürm. Zitternd werden sie aus ihren Schlupfwinkeln kriechen und sich Jahwe, unserem Gott, unterwerfen mit Furcht und Schrecken vor dir.

18Wer ist solch ein Gott wie du, der dem Rest seines Eigentums die Schuld vergibt und die Vergehen verzeiht! Du hältst nicht für immer an deinem Zorn fest, denn du liebst es, gnädig zu sein. 19Er wird wieder Erbarmen mit uns haben, er wird niedertreten unsere Schuld! Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefen des Meeres hinab. 20Du wirst Jakobs Nachkommen Treue zeigen, dem Volk Abrahams deine Gnade. So hast du es schon unseren Vätern zugesagt, im Schwur von Anfang an.

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Micha 7,18: Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; DENN ER LIEBT ES, GNÄDIG ZU SEIN.

Fußnoten

  1. 1Baschan ist eine fruchtbare Bergregion östlich vom See Gennesaret.
  2. 2Gilead war die Landschaft östlich des Jordans.