Logos Bible Study

Matthäus 15,1–11

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Was Menschen unrein macht

151Damals kamen Pharisäer und Gesetzeslehrer aus Jerusalem zu Jesus und fragten: 2„Warum halten deine Jünger nicht die überlieferten Vorschriften1 ein und waschen sich nicht die Hände vor dem Essen?“ 3Jesus entgegnete: „Und ihr, warum haltet ihr euch mit euren Überlieferungen nicht an Gottes Gebote? 4Gott hat doch gesagt: ‚Ehre Vater und Mutter!‘2 und: ‚Wer Vater oder Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft!‘3 5Ihr aber lehrt, dass man zu seinem Vater oder seiner Mutter sagen kann: ‚Was du von mir bekommen müsstest, habe ich als Opfer für Gott bestimmt.‘ 6Dann brauche man seine Eltern nicht mehr zu unterstützen. So setzt ihr Gottes Wort durch eure Vorschriften außer Kraft. 7Ihr Heuchler! Auf euch trifft genau zu, was Jesaja geweissagt hat:

8‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber sein Herz ist weit von mir fort. 9Ihr Dienst an mir ist ohne Wert, denn ihre Lehren haben sich Menschen erdacht.‘4“

10Dann rief Jesus die Menge wieder zu sich und sagte: „Hört mir zu und versteht, was ich euch sage! 11Nicht das, was der Mensch durch den Mund aufnimmt, macht ihn vor Gott unrein, sondern das, was aus seinem Mund hervorgeht, verunreinigt ihn.“

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Footnotes

  1. 1Mündlich überlieferte Vorschriften der großen jüdischen Gesetzeslehrer (Halacha) regelten das Leben gesetzestreuer Juden bis ins Einzelne. Diese gingen über das alttestamentliche Gesetz hinaus und galten als verbindliche Norm.

Cross references

  1. 22. Mose 20,12; 5. Mose 5,16
  2. 32. Mose 21,17; 3. Mose 20,9
  3. 4Jesaja 29,13