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Lukas 21,29–38

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29Jesus gebrauchte noch einen Vergleich: „Seht euch doch den Feigenbaum an oder die anderen Bäume. 30Wenn sie ausschlagen, wisst ihr, dass es bald Sommer wird. 31Genauso ist es, wenn ihr seht, dass diese Dinge geschehen. Dann ist das Reich Gottes ganz nah. 32Ich versichere euch: Dieses Geschlecht2 wird nicht untergehen, bis das alles geschieht. 33Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte nicht. 34Seht euch also vor, und lasst euch nicht vom Rausch eines ausschweifenden Lebens umnebeln oder von Lebenssorgen gefangen nehmen, damit jener Tag dann nicht plötzlich über euch hereinbricht 35wie eine Falle, die zuschnappt. Denn er wird über alle Bewohner der Erde kommen. 36Seid wachsam und hört nicht auf zu beten, damit ihr die Kraft habt, all dem, was geschehen wird, zu entkommen, und damit ihr zuversichtlich vor den Menschensohn treten könnt.“

37Tagsüber lehrte Jesus im Tempel, doch abends verließ er die Stadt und übernachtete auf dem Ölberg. 38Und schon frühmorgens kam alles Volk wieder in den Tempel, um ihn zu hören.

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Fußnoten

  1. 2Geschlecht (griechisch: genea) meint entweder Menschen, die in der gleichen Zeit geboren wurden (= Generation, Zeitgenossen) oder die durch gemeinsame Abstammung verbunden sind (= Sippe, Stamm, Volk). Hier meint es wohl den gottlosen Menschenschlag überhaupt.