Levitikus 17
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17–27: Das Leben mit dem heiligen Gott
Die persönliche Heiligung (17–22)
Das Blutverbot
171Jahwe sagte dann zu Mose: 2„Gib Aaron, seinen Söhnen und allen Israeliten folgende Anordnungen Jahwes weiter: 3Jeder Israelit, der ein Rind, ein Schaf oder eine Ziege schlachtet, sei es im Lager oder außerhalb davon, 4und das Tier nicht an den Eingang zum Offenbarungszelt bringt, um es dort vor der Wohnung Jahwes als Opfergabe für ihn zu schlachten, dem soll es als Blutschuld angerechnet werden. Er hat Blut vergossen und muss aus der Mitte seines Volkes entfernt1 werden. 5Deshalb sollen die Israeliten ihre Opfer, die sie jetzt noch auf dem freien Feld schlachten, zu Jahwe an den Eingang zum Offenbarungszelt bringen und ihm als Freudenopfer schlachten. 6Der Priester soll das Blut an den Altar Jahwes vor dem Offenbarungszelt sprengen und das Fett in Rauch aufgehen lassen als einen Geruch, der Jahwe erfreut. 7Sie sollen ihre Tiere nicht mehr als Opfer für die Dämonen schlachten, denen sie nachlaufen. Das ist eine ewige Ordnung für alle ihre Generationen.
8Weiter sollst du ihnen sagen: Jeder Israelit und jeder Fremde, der unter ihnen lebt, der ein Brand- oder Schlachtopfer darbringt 9und es nicht an den Eingang zum Offenbarungszelt bringt, um es Jahwe zu opfern, soll aus seiner Volksgemeinschaft entfernt werden.
10Genauso geht es jedem Israeliten und jedem Fremden unter euch, der irgendwelches Blut isst. Ich selbst werde mich gegen jede Person wenden, die Blut isst, und sie aus ihrem Volk auslöschen. 11Denn das Leben eines fleischlichen Wesens ist in seinem Blut. Ich habe bestimmt, dass es auf den Altar gegeben wird, um Sühne für euch zu erwirken. Denn das Blut bewirkt Sühne durch das Leben darin. 12Darum habe ich zu den Israeliten gesagt: Niemand von euch darf Blut essen, auch die Fremden nicht, die bei euch leben.
13Und jeder von den Israeliten oder den Fremden, die bei euch leben, der Wild oder Vögel jagt, die ihr essen dürft, soll ihr Blut ausfließen lassen und es mit Erde bedecken. 14Denn das Leben allen Fleisches ist sein Blut, und ich habe zu den Israeliten gesagt: Es ist euch nicht erlaubt, das Blut irgendeines Wesens aus Fleisch zu essen, denn das Leben allen Fleisches ist sein Blut. Jeder, der es isst, muss beseitigt werden.
15Und jeder, der ein verendetes oder gerissenes Tier isst, er sei Einheimischer oder Fremder, muss seine Kleidung waschen und sich in Wasser baden und bleibt bis zum Abend unrein. 16Wenn er seine Kleidung nicht wäscht und seinen Körper nicht in Wasser badet, muss er seine Schuld tragen.“
Footnotes
- 1entfernt. Entweder durch Verbannung oder Tod.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden