Jesaja 46,1–7
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Sturz der Götzen Babylons
461Bel1 hat sich gebeugt, Nebo2 krümmt sich nieder; ihre Bilder werden weggeschleppt und auf Lasttiere gepackt. Eine Last sind eure Götzenbilder für das erschöpfte Vieh. 2Sie krümmen sich, brechen in die Knie; sie können die Last nicht retten und ziehen selbst in die Gefangenschaft. 3„Ihr Nachkommen Jakobs, hört auf mich, du Überrest von Israel! Ich habe euch getragen, seit es euch gibt, ihr seid mir aufgebürdet von Mutterleib an. 4Bis in euer Greisenalter bin ich es, der euch trägt. Bis ihr alt und grau geworden seid, schleppe ich euch. Ich habe es bisher getan und werde es auch künftig tun. Ich selbst belade mich und werde euch retten. 5Mit wem wollt ihr mich vergleichen, neben wen stellt ihr mich? Wem wollt ihr mich ähnlich machen, mich anpassen zum Vergleich? 6Da schütten sie Gold aus ihrem Beutel, wiegen Silber auf der Waage ab, bezahlen einen Goldschmied, dass er einen Gott daraus macht. Vor dem bücken sie sich dann und werfen sich hin. 7Sie heben ihn auf ihre Schultern, tragen ihn umher und stellen ihn wieder an seinen Platz. Dort steht er dann und rührt sich nicht. Ruft man um Hilfe, antwortet er nicht; er rettet niemand aus der Not.
Footnotes
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden