Jesaja 16,7–10
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7Darum wird Moab sein Schicksal beklagen, heulen werden sie allesamt. Kir-Heres’ Rosinenkuchen weinen sie nach und seufzen tiefbetrübt. 8Heschbons Terrassen sind verwelkt, verdorrt sind die Weinstöcke von Sibma3, deren Wein die Starken der Völker schwach gemacht hat. Bis nach Jaser4 reichten ihre Ranken, bis in die Wüste verliefen sie sich, überschritten selbst das Tote Meer. 9Darum weine ich mit den Leuten von Jaser um die Weinstöcke Sibmas, mit meinen Tränen tränke ich euch, Heschbon und Elale. Denn über Weinlese und allen Ertrag ist ein Jauchzen der Feinde gefallen. 10Aus allen Gärten weggerafft sind Freude und Gesang. In den Weinbergen hört man keinen Jubel mehr. Niemand stampft mehr Trauben in der Kelter aus, alle fröhlichen Rufe sind verstummt.
Footnotes
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden