Jeremia 9,8–13
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8Sollte ich das etwa nicht bestrafen?“, spricht Jahwe. „Muss ich solch ein Volk nicht zur Rechenschaft ziehen?“
9Über das Bergland muss ich weinen, über die Weiden in der Steppe stimme ich ein Klagelied an. Denn alles ist verwüstet und verbrannt. Kein Hirte zieht hindurch, und man hört auch keine Herden mehr. Die Tiere sind geflohen, selbst die Vögel sind fort.
10„So mache ich Jerusalem zum Trümmerhaufen, zur Behausung für Schakale. Judas Städte werden zum Ödland wo niemand mehr wohnt.“
11Wer ist der weise Mann, der das versteht? Zu wem hat Jahwe geredet, dass er uns erklären kann, warum das Land zugrunde geht, warum es verbrannt wird wie eine Wüste, die niemand durchzieht? 12Da erwiderte Jahwe: „Weil sie meine Weisung in den Wind schlugen, weil sie nicht auf das hörten, was ich sagte, 13sondern taten, wozu ihr Trotz sie trieb. Sie liefen den Baalen nach, wie sie es von ihren Vorfahren gelernt hatten.“
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden