Logos Bible Study

Jeremia 8,18–23

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Jeremia leidet mit seinem Volk

18Mein fröhliches Gesicht verbirgt meinen Kummer. Er lastet auf mir und macht mein Herz krank. 19Hört, wie mein Volk aus fernem Land schreit: „Ist Jahwe nicht in Zion? Ist sein König nicht darin?“ – „Warum haben sie mich denn mit ihren Bildern provoziert, mit geschnitzten Nichtigkeiten fremder Religion?“

20„Die Ernte ist vorüber, der Herbst ist vorbei, und es ist keine Hilfe gekommen!“

21Dass meine Tochter zusammenbrach, mein Volk, das hat auch mich gebrochen. Ich bin in Trauer, mich packt das Entsetzen. 22Gibt es in Gilead keine Salbe mehr? Gibt es dort keinen Arzt? Gibt es keine Heilung für mein Volk? Weshalb wächst die Wunde nicht zu? 23Wäre mein Kopf ein Gewässer und meine Augen Tränenquellen, dann würde ich unsere Toten beweinen Tag und Nacht.

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