Jeremia 1,1–12
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1–20: Frommer König – rebellisches Volk
Jeremias Botschaft kompakt (1)
11Das sind die Worte von Jeremia Ben-Hilkija, der zu den Priestern aus Anatot1 gehörte, einem Ort im Stammesgebiet von Benjamin. 2Im 13. Regierungsjahr des Königs Joschija Ben-Amon von Juda kam das Wort Jahwes zu ihm 3und dann weiter in der Zeit des Königs Jojakim Ben-Joschija bis zum Ende der Regierung des Königs Zidkija Ben-Joschija, als im August seines elften Regierungsjahrs die Bevölkerung Jerusalems verschleppt wurde.
Die Berufung Jeremias
4Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
5„Noch bevor ich dich im Mutterleib formte, hatte ich dich erwählt. Noch ehe du geboren wurdest, hatte ich dich geweiht: Zum Propheten für die Völker bist du bestimmt!“
6Doch ich erwiderte: „Ach mein Herr, Jahwe! Ich kann doch nicht reden, ich bin noch zu jung!“ 7Da sagte Jahwe zu mir: „Sag nicht: ‚Ich bin zu jung!‘, sondern geh, wohin ich dich sende, und rede, was ich dir befehle! 8Hab keine Angst vor den Menschen, denn ich bin mit dir und beschütze dich, spricht Jahwe.“ 9Dann berührte Jahwe meine Lippen mit seiner Hand und sagte: „Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund. 10Pass auf:
Von heute an bist du damit betraut, in Königreichen und Völkern auszureißen und abzureißen, zu vernichten und zu verwüsten, zu bauen und zu pflanzen.“
Zwei Visionen
11Wieder kam das Wort Jahwes zu mir: „Was siehst du, Jeremia?“ – „Einen Mandelzweig“6, erwiderte ich. 12„Du hast richtig gesehen“, sagte Jahwe. „Denn ich wache7 über mein Wort, damit geschieht, was ich sage.“
Footnotes
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