Hosea 2,10–15
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10Aber sie erkannte nicht, dass ich es war, der ihr das Korn, den Wein und das Öl gab, dass ich ihr das Silber und Gold vermehrte. Doch sie hat es für Baal3 vertan.
11Darum hole ich mein Korn zurück, wenn es reift, meinen Wein zur Erntezeit. Ich entreiße ihr Wolle und Flachs, die ihre Nacktheit verhüllen sollten. 12Dann decke ich ihre Scham vor den Augen ihrer Liebhaber auf. Keiner soll sie aus meiner Hand reißen. 13Ich mache all ihren Freuden ein Ende, den Feiern am Neumond und Sabbat, den großen Festen im Jahr. 14Ich verwüste ihr Weinstock und Feigenbaum, von denen sie sagte: „Das ist mein Liebeslohn, den ich von meinen Liebhabern erhielt.“ Ich werde sie zum Waldgestrüpp machen, und die wilden Tiere fressen sie kahl. 15Dann rechne ich mit ihr die Tage ab, wo sie den Baalen Rauchopfer brachte, sich mit Ringen und Halsketten schmückte und ihren Liebhabern folgte – und mich vergaß, spricht Jahwe.
Footnotes
- 3Baal bedeutet „Herr“ oder „Gebieter“. Er wurde als Fruchtbarkeitsgott in Kanaan verehrt.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden