Hiob 18,5–14
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Der Gottlose bekommt seine Strafe!
5„Doch das Licht des Gottlosen erlischt, die Flamme seines Feuers leuchtet nicht. 6Das Licht in seinem Zelt wird dunkel, und die Leuchte über ihm erlischt. 7Seine starken Schritte werden kurz, sein eigener Rat bringt ihn zu Fall. 8Mit eigenen Füßen gerät er ins Netz, auf Fallgittern geht er entlang. 9Das Fangeisen packt seine Ferse, die Schlinge hält ihn fest. 10Sein Strick ist in der Erde verborgen, seine Falle auf dem Pfad.
11Ringsum überfallen ihn Schrecken und hetzen ihn auf Schritt und Tritt. 12Das Unheil ist hungrig nach ihm, das Unglück steht für ihn bereit, 13es frisst ihm Stücke von der Haut. Der Vorbote des Todes verzehrt ihm die Glieder. 14Sein Vertrauen reißt man aus seinem Zelt, man treibt ihn zum König der Schrecken.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden