Hesekiel 15
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Jerusalem – nutzloses Rebholz
151Das Wort Jahwes kam zu mir. Er sagte:
2„Du Mensch, was hat das Holz der Rebe dem Unterholz voraus, das zwischen den Waldbäumen wächst? 3Fängt man etwas damit an? Nimmt man es als Pflock und hängt ein Gerät daran auf? 4Nein, es ist für das Feuer bestimmt! Seine Enden hat das Feuer gefressen und seine Mitte ist schon versengt. Taugt es so für eine Arbeit? 5Schon als es noch heil war, konnte man nichts daraus machen. Wie viel weniger jetzt, wo es vom Feuer angefressen ist. Wozu soll man es denn noch gebrauchen? 6Darum spricht Jahwe, der Herr: Wie ich das Holz des Weinstocks, das doch nicht besser als Unterholz ist, dem Feuer zum Fraß vorwarf, so gebe ich die Bewohner Jerusalems hin. 7Ich wende mein Gesicht gegen sie. Das Feuer wird sie fressen, auch wenn sie ihm schon entkommen sind. Und wenn ich das tue, erkennt ihr, dass ich, Jahwe, gegen sie bin. 8Zur Wüste mache ich ihr Land, denn sie haben mir die Treue gebrochen“, spricht Jahwe, der Herr.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden