Hesekiel 46–48
Neue evangelistische ÜbersetzungAndere Übersetzungen
Deutsch
Arabisch
Chinesisch (traditionell)
Chinesisch (vereinfacht)
Englisch
- DARBY 1890 Darby Bible
- ASV American Standard Version
- AV 1873 The Cambridge Paragraph Bible of the Authorized English Version
- CSB Christian Standard Bible
- D-R Douay-Rheims Bible
- ESV English Standard Version
- GW GOD’S WORD Translation
- GNB Good News Translation
- HCSB The Holman Christian Standard Bible
- KJV 1900 King James Version
- LSB Legacy Standard Bible
- LEB The Lexham English Bible
- MSG The Message: The Bible in Contemporary Language
- NET The NET Bible
- NASB95 New American Standard Bible (1995)
- NCV New Century Version
- NIrV New International Reader’s Version (1998)
- NIV New International Version (2011)
- NKJV The New King James Version
- NLT New Living Translation
- NRSVue New Revised Standard Version: Updated Edition
- RSV The Revised Standard Version
- RSVCE The Revised Standard Version, Catholic Edition
- YLT Young’s Literal Translation
Französisch
Hebräisch
Italienisch
Koreanisch
Latein
Portugiesisch
Russisch
Spanisch
Tschechisch
Ungarisch
Die regelmäßigen Opfer
461So spricht Jahwe, der Herr: „Das Osttor des inneren Vorhofs soll die Woche über geschlossen bleiben, nur am Sabbat und am Neumondtag soll es geöffnet werden. 2Der Fürst soll von außen her eintreten und an der Schwelle der Vorhalle zum Innenhof stehen bleiben. Von dort sieht er, wie die Priester sein Brand- und Freudenopfer darbringen. Dann soll er sich auf der Schwelle zur Anbetung niederwerfen und anschließend wieder hinausgehen. Das Tor soll erst am Abend geschlossen werden. 3Die Israeliten sollen an den Sabbaten und Neumondtagen Jahwe am äußeren Eingang dieses Tores anbeten.
4Das Brandopfer, das der Fürst Jahwe bringen lässt, soll am Sabbat aus sechs Lämmern und einem Schafbock bestehen, fehlerfreien Tieren. 5Das Speisopfer beträgt einen Beutel1 ‹Mehl› pro Schafbock und bei den Lämmern, so viel er geben will, und drei Liter Öl für jeden Beutel Mehl dazu. 6Am Neumondtag soll das Opfer aus einem jungen Stier, sechs Lämmern und einem Schafbock bestehen, fehlerfreien Tieren. 7Das Speisopfer beträgt einen Beutel ‹Mehl› pro Stier und Schafbock, bei den Lämmern, so viel er geben kann, und drei Liter Öl für jeden Beutel dazu.
8Der Fürst soll durch das Osttor bis zu seinem Platz in der Vorhalle gehen und auf dem gleichen Weg wieder hinausgehen. 9Und wenn die Israeliten an den Festtagen kommen, um Jahwe anzubeten, sollen die, die durch das Nordtor kommen, wieder zum Südtor hinausgehen, und die durch das Südtor kommen, durch das Nordtor. Sie sollen den Vorhof immer durch das gegenüberliegende Tor wieder verlassen. 10Der Fürst soll mitten unter ihnen sein, wenn sie hineingehen und wenn sie herauskommen.
11An den Festtagen und während der großen Feste soll das Speisopfer einen Beutel ‹Mehl› pro Stier und Schafbock betragen, bei den Lämmern, so viel er geben kann, und drei Liter Öl für jeden Beutel dazu. 12Will der Fürst eine freiwillige Gabe für Jahwe bringen, ein Brand- oder Freudenopfer, dann soll man ihm das Osttor öffnen, und das Opfer soll so wie am Sabbat dargebracht werden. Wenn er wieder hinausgegangen ist, soll man das Tor schließen.
13Jeden Morgen muss Jahwe ein fehlerfreies einjähriges Lamm als Brandopfer dargebracht werden. 14Dazu jeden Morgen ein Speisopfer, das aus anderthalb Liter Feinmehl2 und einem Liter Olivenöl besteht, das über das Mehl gegossen wird. Das ist eine für immer geltende Ordnung.15Jeden Morgen soll das Lamm, das Mehl und das Öl Jahwe als regelmäßiges Brandopfer dargebracht werden.“
Der Grundbesitz des Fürsten
16So spricht Jahwe, der Herr: „Wenn der Fürst einem seiner Söhne etwas aus seinem Grundbesitz schenkt, geht es für immer in dessen Besitz über. 17Schenkt er es aber einem seiner Beamten, dann gehört es diesem nur bis zum nächsten Erlassjahr und kommt dann an den Fürsten zurück. Nur bei seinen Söhnen verbleibt es als Erbbesitz. 18Der Fürst darf sich nichts vom Grundbesitz des Volkes aneignen, er darf niemand mit Gewalt von seinem Grund und Boden verdrängen. Seine Söhne müssen ihren Teil aus seinem eigenen Grundbesitz bekommen, damit mein Volk nicht von seinem Grund und Boden verdrängt wird.“
Die Opferküchen
19Dann brachte er mich durch den Eingang des Nordtors zu den dort gelegenen geheiligten Priesterzimmern. Ganz hinten, in westlicher Richtung, war ein besonderer Raum. 20Er sagte zu mir: „Das ist der Ort, wo die Priester das Fleisch vom Schuld- und Sündopfer kochen, das ihnen zusteht. Hier backen sie auch ihr Brot aus dem Speisopfer, damit man es nicht in den äußeren Vorhof hinaustragen muss und das Volk mit dem Heiligen in Berührung kommt.“ 21Dann führte er mich in den äußeren Vorhof hinaus und zeigte mir die vier Ecken des Hofes. In jeder Ecke war ein kleiner Hof. 22Jeder dieser Höfe war 20 Meter lang und 15 Meter breit. 23Und um jeden war eine Steinreihe mit Feuerstellen auf der Innenseite. 24Er sagte: „Das sind die Küchen, wo die Tempeldiener das Fleisch für die Opfermahlzeit des Volkes kochen.“
Das neue Land (47–48)
Ein Fluss aus dem Tempel
471Dann führte er mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Türschwelle Wasser hervorquoll. Es kam an der Südseite des Tempels heraus und floss südlich am Altar vorbei nach Osten ab, denn die Vorderseite des Hauses war nach Osten gerichtet. 2Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen um die Anlage herumgehen zum äußeren Osttor. Auf dessen Südseite rieselte Wasser heraus. 3Als der Mann mit der Messschnur in der Hand nach Osten hinausging, maß er 500 Meter ab und ließ mich durch das Wasser hindurchgehen. Es reichte mir bis an die Knöchel. 4Dann maß er wieder 500 Meter ab und ließ mich durch das Wasser waten. Es reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder 500 Meter ab und ließ mich durchwaten. Das Wasser ging mir bis an die Hüften. 5Als er noch einmal 500 Meter abgemessen hatte, war das Wasser zu einem Fluss geworden, den ich nicht mehr durchwaten konnte. Man hätte schwimmen müssen. 6„Hast du das gesehen, Mensch?“, sagte er zu mir und führte mich zum Ufer zurück. 7Da sah ich auf beiden Seiten des Flusses sehr viele Bäume stehen. 8Er sagte zu mir: „Das Wasser fließt immer weiter nach Osten in die Araba1 hinunter und ergießt sich ins Tote Meer. Dort wird das salzige Wasser gesund werden. 9Überall wohin der Fluss kommt, bringt er Leben. Alle Tiere gedeihen – überhaupt alles, was sich regt. Das Tote Meer wimmelt von Fischen, weil sein Wasser gesund geworden ist. 10An seinem Ufer werden Fischer stehen. Von En-Gedi2 bis En-Eglajim3 breiten sie ihre Netze zum Trocknen aus. Fische jeder Art wird es dort wieder geben, zahlreich wie im Mittelmeer. 11Nur die Sümpfe und Tümpel werden nicht gesund; sie bleiben dem Salz überlassen. 12Aber an beiden Ufern des Flusses werden Fruchtbäume wachsen, die das ganze Jahr über grün sind und immer Früchte tragen, jeden Monat frische. Das ist so, weil sie von Wasser getränkt werden, das aus dem Heiligtum fließt. Ihre Früchte dienen als Nahrung und ihre Blätter als Heilmittel.“
Die Grenzen des Landes
13So spricht Jahwe, der Herr: „Das ist die Grenze, innerhalb derer ihr das Land als Grundbesitz an die zwölf Stämme verteilen sollt, wobei Josef zwei Teile4 erhält. 14Jeder einzelne soll darin seinen Erbbesitz erhalten, denn ich habe es euren Vorfahren geschworen: Dieses Land soll euer Erbbesitz sein.
15Seine Grenze verläuft im Norden vom Mittelmeer in Richtung Hetlon, bis man nach Zedad kommt, 16Hamat, Berota, Sibrajim, das zwischen dem Gebiet von Damaskus und Hamat liegt, Hazar-Enan an der Grenze des Hauran-Gebiets. 17Die Grenze läuft also vom Meer nach Hazar-Enan5, wobei die Gebiete, die Damaskus und Hamat gehören, nördlich davon bleiben. Das ist die Nordgrenze.
18Die Ostgrenze verläuft zwischen dem Hauran-Gebirge und Damaskus hindurch bis zum Jordan, der dann auch die Grenze zwischen Gilead und dem Land Israel bildet. Bis zum östlichen Meer hin sollt ihr sie messen.
19Die Südgrenze verläuft von Tamar6 bis zum Wasser von Meriba bei Kadesch und folgt dann dem Bachtal7 bis zum großen Meer.
20Die Westgrenze ist die Mittelmeerküste bis dorthin, wo man nach Hamat kommt.“
Die Aufteilung des Landes
21„Dieses Land sollt ihr unter die Stämme Israels verteilen. 22Ihr sollt es euren Familien als Grundbesitz verlosen und ebenso den Fremden, die unter euch leben und eine Familie gegründet haben. Sie sollen für euch wie Einheimische sein und sich genauso wie die Stämme Israels ihren Erbbesitz erlosen. 23Im Gebiet des Stammes, in dem sie leben, sollen sie ihren Anteil an Grundbesitz bekommen, spricht Jahwe, der Herr.“
481„Folgende Aufteilung ist für die einzelnen Stämme vorgesehen: Ganz im Norden liegt der Anteil des Stammes Dan. Die Grenze verläuft entlang dem Weg von Hetlon nach Hamat und Hazar-Enan. Das Gebiet von Damaskus bleibt dabei nördlich liegen. Dann verläuft die Grenze vom Osten wieder ganz nach Westen. 2Darunter liegt der Anteil des Gebietes von Ascher, ein Streifen von Ost nach West, 3darunter der von Naftali, 4dann der von Manasse, 5von Efraïm, 6von Ruben 7und von Juda.
8An das Gebiet von Juda schließt sich nach Süden zu der zwölfeinhalb Kilometer breite Landstreifen von Ost nach West an, den ihr mir weihen sollt. Mitten darin liegt das Heiligtum. 9Das mir geweihte Stück misst in Ost-West-Richtung zwölfeinhalb Kilometer und in Nord-Süd-Richtung zehn Kilometer. 10Es soll den Priestern gehören; in seiner Mitte liegt ja das Heiligtum Jahwes. 11Die Priester aus der Nachkommenschaft Zadoks, die sich nicht wie die Leviten von mir abwandten, als sich Israel von mir abwandte, sondern treu ihren Dienst versahen, 12sollen eine Sonderweihgabe von diesem mir geweihten Land erhalten, ein höchstheiliges Stück Land neben dem Gebiet der Leviten. 13Die Leviten haben daneben ein Gebiet von zwölfeinhalb Kilometern Länge und fünf Kilometern Breite zur Verfügung. 14Es darf nichts davon verkauft werden, denn es ist der Erstteil des Landes, der Jahwe gehört. 15Der Streifen von zweieinhalb Kilometern Breite, der längs der zwölfeinhalb übrig bleibt, ist kein geweihtes Land. Er soll der Stadt als Wohngebiet und Weideland dienen.
16Die Nordseite der Stadt ist 2.250 Meter lang, ebenso ihre Süd-, Ost- und Westseite, 17und sie ist ringsherum von einem 125 Meter breiten Streifen Weideland umgeben. 18Daran schließt sich nach Westen und Osten je ein fünf Kilometer langes Stück Land an, das an den geweihten Bezirk grenzt. Von seinem Ertrag sollen die, die in der Stadt arbeiten, leben. 19Es sind Menschen aus allen Stämmen Israels, die dieses Land bebauen werden. 20Die ganze Weihgabe zusammen mit dem Grundbesitz der Stadt ist ein Quadrat von zwölfeinhalb Kilometern Seitenlänge. 21Das Gebiet, das sich nach beiden Seiten an das geweihte Gebiet und den Grundbesitz der Stadt bis zur Ost- und Westgrenze anschließt, soll dem Fürsten gehören. Das geweihte Gebiet mit dem Heiligtum und dem Tempel liegt in seiner Mitte. 22Der Grundbesitz der Leviten und der Stadt liegen mitten in dem Gebiet, das dem Fürsten gehört, und beide…
Dieser Abschnitt wurde gekürzt. Hesekiel 46–48 in Logos weiterlesen
Fußnoten
- 1Hebräisch: ein Efa = 10 Liter.
- 2Das sind 600 g Mehl.
- 1Als Araba wird der Jordangraben bezeichnet, der sich von Nord nach Süd durch ganz Israel bis nach Elat am Roten Meer zieht. Sein Boden ist zwischen 12,5 und 22,5 km breit und befindet sich fast überall unter der Höhe des Meeresspiegels, am Toten Meer 394 m unter NN.
- 2En-Gedi (Ziegenquell) ist eine Oase etwa in der Mitte des Westufers vom Toten Meer. Heute ist es ein Naturschutzgebiet.
- 3En-Eglajim (Quelle der zwei Kälber) lag wahrscheinlich am Süd-Ende des Toten Meeres, einige identifizieren es auch mit Ain Feschcha in der Nähe von Qumran.
- 4zwei Teile. Die Nachkommen Josefs bildeten zwei Stämme: Efraïm und Manasse.
- 5Hazar-Enan. Der Ort liegt 120 km nordöstlich von Damaskus. Das beschriebene Gebiet umfasst einen Großteil des Libanon und Syrien, einschließlich von Damaskus.
- 6Tamar ist vielleicht mit Ein Husb identisch, 37 km südwestlich von der Südspitze des Toten Meeres.
- 7Bachtal. Das Wadi El Arisch, das die Grenze zu Ägypten bildete.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden