Logos Bible Study

Genesis 29,19–30

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19Laban erwiderte: „Es ist besser, ich gebe sie dir als einem Fremden. Bleib also bei mir.“ 20So arbeitete Jakob sieben Jahre für Rahel, und weil er sie liebte, kam ihm die Zeit wie ein paar Tage vor.

21Dann sagte er zu Laban: „Gib mir nun meine Frau, denn meine Zeit ist um, und ich möchte sie heiraten.“ 22Da lud Laban alle Leute des Ortes zur Hochzeitsfeier ein. 23Und am Abend führte er seine Tochter Lea1 ins Brautgemach. Jakob schlief mit ihr. 24Als Dienerin hatte Laban ihr seine Sklavin Silpa mitgegeben. 25Am Morgen stellte Jakob aber fest, dass Lea neben ihm lag. Da stellte er Laban zur Rede: „Was hast du mir da angetan? Ich habe doch um Rahel für dich gearbeitet! Warum hast du mich betrogen?“ 26Laban erwiderte: „Es ist hierzulande nicht üblich, die Jüngere vor der Älteren wegzugeben. 27Verbringe jetzt mit dieser die Hochzeitswoche, dann soll dir auch die andere gegeben werden. Dafür wirst du noch einmal sieben Jahre bei mir arbeiten.“ 28Jakob ging darauf ein und vollendete die Hochzeitswoche mit Lea. Dann gab Laban ihm auch seine Tochter Rahel zur Frau. 29Und als Dienerin gab er Rahel seine Sklavin Bilha.2 30Da schlief Jakob auch mit Rahel, und er hatte sie lieber als Lea. Dann arbeitete er noch einmal sieben Jahre für Laban.

Read in Logos
Genesis 29,20: So diente Jakob um Rahel sieben Jahre, und es kam ihm vor, als wären’s EINZELNE TAGE, so lieb hatte er sie.

Footnotes

  1. 1Lea. Die Verschleierung der Braut, die Dunkelheit der Nacht und vielleicht auch der getrunkene Wein ließen Jakob den Betrug nicht erkennen.
  2. 2Sklavin Bilha. Die eine Sklavin war das mindeste, was eine Tochter erwarten konnte. Sie wurde mitgegeben, falls die Ehe kinderlos blieb.