Logos Bible Study

Genesis 2,8–15

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8Jahwe-Gott hatte in dieser Vorzeit einen Garten in Eden6 angelegt. Dorthin versetzte er den von ihm gebildeten Menschen. 9Aus dem Erdboden hatte er verschiedenartige Bäume wachsen lassen. Sie sahen prachtvoll aus und trugen wohlschmeckende Früchte. Mitten im Garten stand der Baum des Lebens und der Baum, der Gut und Böse erkennen ließ. 10In Eden entsprang auch ein Strom, der den Garten bewässerte und sich dann in vier Arme teilte. 11Der erste davon heißt Pischon. Er umfließt das ganze Land Hawila, wo das besonders reine Gold vorkommt, 12das Bedolach-Harz und der Schoham-Stein.7 13Der zweite Strom heißt Gihon. Er umfließt das Land Kusch8. 14Der dritte Strom heißt Tigris. Er fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat.

15Jahwe-Gott brachte also den Menschen in den Garten Eden, damit er diesen bearbeite und beschütze,

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Footnotes

  1. 6Eden bedeutet Wonne. Gott hatte ein Land der Wonne für den Menschen geschaffen.
  2. 7Bedolach ist ein kostbares, wohlriechendes Harz. Schoham ein Edelstein, vielleicht Onyx oder Karneol.
  3. 8Kusch. Es könnte sich um das Land der Kassiten handeln, ein Gebiet in den Bergen östlich von Mesopotamien, was auch zu 1. Mose 10,8–12 passen würde. Dann müsste der Fluss Gihon östlich des Tigris zu finden sein. Doch ein Fluss mit diesem Namen ist bisher in der antiken Literatur nicht gefunden worden.