Logos Bible Study

Exodus 25,10–26,35

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Die Bundeslade

10„Sie sollen eine Lade aus Akazienholz machen: 1,25 Meter lang, 75 Zentimeter breit und ebenso hoch. 11Innen und außen soll sie mit reinem Gold überzogen sein und oben mit einer Goldleiste verziert. 12Lass vier Ringe aus Gold gießen und so an den vier Ecken anbringen, dass an jeder Längsseite zwei Ringe sind. 13Lass dann Stangen aus Akazienholz anfertigen und mit Gold überziehen. 14Diese Stangen sollen durch die Ringe an der Längsseite gesteckt werden, damit man die Lade tragen kann. 15Die Stangen müssen in den Ringen bleiben und dürfen nicht herausgezogen werden.

16In die Lade sollst du die Urkunde legen, die ich dir geben werde. 17Lass dann eine Deckplatte aus reinem Gold herstellen: 1,25 Meter lang und 75 Zentimeter breit. 18Weiter lass zwei Cherubim-Figuren5 aus getriebenem Gold herstellen. 19Sie sollen sich an den beiden Enden der Deckplatte befinden und fest mit ihr verbunden sein. 20Die Cherubim sollen ihre Flügel nach oben über die Deckplatte ausgebreitet halten. Ihre Gesichter sollen einander zugewandt sein und ihr Blick auf die Deckplatte gerichtet. 21In die Lade sollst du die Urkunde legen, die ich dir geben werde, und den Kasten dann mit der Deckplatte verschließen. 22Dort über der Deckplatte der Bundeslade werde ich dir begegnen. Du wirst meine Stimme zwischen den beiden Cherubim hören, meine Anweisungen für die Israeliten.“

Der Tisch für die geweihten Brote

23„Lass einen Tisch aus Akazienholz machen, einen Meter lang, einen halben Meter breit und dreiviertel Meter hoch! 24Lass ihn mit Gold überziehen und mit einer goldenen Schmuckleiste einfassen! 25Er soll auch einen Rahmen von zehn Zentimeter Höhe haben, der ebenfalls von einer goldenen Schmuckleiste eingefasst ist. 26Lass vier goldene Ringe für ihn anfertigen und an den Kanten der vier Füße befestigen! 27Die Ringe sollen dicht an dem Rahmen sein und als Ösen für die Stangen dienen, damit man den Tisch tragen kann. 28Die Tragstangen sollen aus Akazienholz sein und ebenfalls mit Gold überzogen werden. 29Lass schließlich die Schüsseln und Schalen, die Kannen und Kellen anfertigen, die für das Trankopfer gebraucht werden. Auch sie müssen aus reinem Gold hergestellt werden. 30Auf dem Tisch sollen die geweihten Brote immer vor mir ausgelegt sein.“

Der goldene Leuchter

31„Lass einen Leuchter6 aus reinem Gold machen. Der Leuchter, sein Fußgestell und sein Schaft, seine Kelche, Knäufe und Blüten sollen aus einem Stück getrieben sein. 32Von seinem Schaft sollen je drei Arme nach beiden Seiten ausgehen, 33jeder von ihnen mit drei Kelchen in Form von Mandelblüten verziert und jede mit einem Knauf darunter. 34Auch auf dem Schaft selbst sollen sich vier solcher Blütenkelche mit Knauf befinden, 35drei davon unter den Ansatzstellen der Armpaare. 36Der ganze Leuchter mit seinen Knäufen und Armen soll aus einem Stück gearbeitet sein und aus reinem Gold bestehen. 37Lass dann sieben Lampen machen, und setze sie so darauf, dass sie ihr Licht nach vorn fallen lassen. 38Auch seine Dochtscheren und Pfännchen sollen aus reinem Gold sein. 39Aus einem Talent reinen Goldes sollst du ihn und seine Geräte anfertigen lassen. 40Und achte darauf, dass alles genau nach dem Modell angefertigt wird, das dir hier auf dem Berg gezeigt worden ist!“

Die Zeltdecken für das Heiligtum

261„Für die Wohnung sollst du zehn Zeltdecken anfertigen lassen. Sie sollen aus gezwirnten Leinenfäden gewebt und künstlerisch mit Cherubim aus blauen, roten und karmesinroten Fäden bestickt sein. 2Jede dieser Zeltdecken soll vierzehn Meter lang und zwei Meter breit sein. 3Je fünf Zeltdecken sollen an den Längsseiten miteinander vernäht werden. 4Auch die so entstandenen Stücke sollen zusammengefügt werden können. Lass deshalb an den beiden Längsseiten je fünfzig Schlaufen aus blauem Purpur anbringen, 5die sich genau gegenüberstehen, wenn man die Stücke nebeneinanderlegt. 6Dann lass fünfzig Haken aus Gold herstellen, mit denen man beide Zeltdecken verbinden kann, sodass es ein Ganzes wird.

7Weiterhin sollst du für die Überdachung elf Zeltbahnen aus Ziegenhaar herstellen lassen. 8Jede einzelne Bahn muss fünfzehn Meter lang und zwei Meter breit sein. 9Fünf dieser Zeltbahnen sollen miteinander verbunden werden und ebenso die anderen sechs. Die sechste Bahn soll dann an der Vorderseite des Zeltes doppelt gelegt werden. 10Am Ende der beiden großen Stücke, die verbunden werden sollen, lass je fünfzig Schlaufen anbringen. 11Dann lass fünfzig Bronzehaken herstellen und in die Schlaufen einfügen, sodass es ein Ganzes wird. 12Die halbe Zeltbahn, die übersteht, soll dann über der Rückseite der Wohnung hängen. 13Und was von der Länge der Bahnen übersteht, soll links und rechts an den Seiten der Wohnung je einen halben Meter überhängen. 14Lass schließlich noch eine Decke aus rot gefärbten Fellen von Schafböcken herstellen und oben darüber eine Decke aus Tachasch-Häuten.“

Die Holzwände des Heiligtums

15„Lass auch Bretter für die Wohnung herstellen! Sie sollen aus Akazienholz sein und aufrecht stehen. 16Jedes Brett muss fünf Meter lang und dreiviertel Meter breit sein 17und unten zwei nebeneinanderstehende Zapfen haben. 18Zwanzig Bretter sollen die Südseite der Wohnung bilden. 19Unter jedem Brett müssen zwei Bodenplatten aus Silber angebracht sein, für jeden Zapfen eine, vierzig insgesamt. 20Auch die andere Längsseite der Wohnung, die Nordseite, wird aus zwanzig Brettern 21mit ihren vierzig silbernen Bodenplatten gebildet, je zwei unter einem Brett. 22Für die Rückwand nach Westen lass sechs Bretter machen. 23Dazu kommen zwei Bretter für die Ecken an der Rückseite. 24Sie sollen die Rückwand mit den Seitenwänden verbinden.1 25Es sollen also acht Bretter mit sechzehn silbernen Bodenplatten sein, zwei unter jedem Brett.

26Lass auch Riegel aus Akazienholz anfertigen, um die Bretter der Wohnung zusammenzuhalten, 27je fünf für die beiden Längsseiten und fünf für die nach Westen gerichtete Rückseite. 28Der jeweils mittlere Riegel soll in der Mitte der Bretter von einem Ende bis zum anderen durchlaufen.2 29Die Bretter selbst sollen mit Gold überzogen werden, ebenso die Riegel. Die Ösen für die Riegel sollen aus Gold hergestellt werden. 30So lass die Wohnung nach dem Bauplan aufrichten, der dir auf dem Berg gezeigt worden ist.“

Die Vorhänge für das Heiligtum

31„Lass einen Vorhang aus gezwirntem Leinen anfertigen, der künstlerisch mit Cherubim aus blauen, roten und karmesinroten Fäden bestickt ist. 32Den sollst du an vier Säulen aus Akazienholz hängen, die mit Gold überzogen sind, Haken aus Gold haben und auf silbernen Sockeln stehen. 33Häng den Vorhang an die Haken. Er soll das Heilige vom Höchstheiligen trennen. Hinter den Vorhang stellst du dann die Bundeslade 34und legst dort, im Höchstheiligen, die Deckplatte darauf. 35Vor den Vorhang stellst du den Tisch an die Nordseite der Wohnung und ihm gegenüber an die Südseite den Leuchter.

Read in Logos
Exodus 26,31: MACHT EINEN VORHANG AUS violettem und rotem Purpur, KARMESIN UND GEZWIRNTEM BYSSUS; WIE KUNSTWEBERARBEIT SOLL ER GEMACHT WERDEN, MIT KERUBIM.

Footnotes

  1. 5Cherub, Mehrzahl: Cherubim: Majestätisches (Engel-)Wesen, das Gottes Herrlichkeit repräsentiert.
  2. 6Hebräisch: menorah.
  3. 1verbinden. Die Ausdrücke für die genaue Beschreibung der Eckbohlen sind unverständlich.
  4. 2durchlaufen. Manche nehmen an, dass der mittlere Riegel durch eine Bohrung der Bretter lief, wofür es aber sonst keinen Hinweis gibt.