2. Chronik 28,8–15
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8Die Männer Israels nahmen aus ihrem Brudervolk 200.000 Frauen und Kinder als Gefangene2 mit. Außerdem machten sie reiche Beute und brachten sie nach Samaria.
9Dort lebte ein Prophet namens Oded. Als das Heer nach Samaria heimkam, ging er ihm entgegen und sagte: „Passt auf! Im Zorn über Juda gab Jahwe, der Gott eurer Väter, sie in eure Gewalt. Aber ihr habt sie mit einer Wut umgebracht, dass es zum Himmel schreit. 10Und nun wollt ihr diese Leute aus Juda und Jerusalem auch noch zu Sklaven und Sklavinnen machen. Habt ihr denn eurem Gott Jahwe gegenüber noch nicht genug Schuld auf euch geladen? 11Hört jetzt auf mich und schickt die Gefangenen zurück! Ihr habt doch eure Verwandten verschleppt! Dafür droht euch Jahwes glühender Zorn!“
12Auch einige der führenden Männer aus dem Stamm Efraïm traten dem heimkehrenden Heer entgegen. Es waren Asarja Ben-Johanan, Berechja Ben-Meschillemot, Jehiskija Ben-Schallum und Amasa Ben-Hadlai. 13Sie sagten: „Lasst die Gefangenen nicht hierher kommen! Denn dadurch machen wir uns schuldig vor Jahwe und ihr würdet unsere Sündenschuld nur noch vermehren. Sie ist längst groß genug! Jahwes glühender Zorn bedroht Israel doch schon!“
14Da gaben die Bewaffneten in Gegenwart der Oberen und der ganzen Versammlung die Gefangenen und die Beute frei. 15Männer, die namentlich dazu bestimmt wurden, nahmen sich der Gefangenen an, von denen manche kaum etwas auf dem Leib trugen. Sie gaben ihnen Kleidung und Schuhe aus der Beute. Dann gaben sie ihnen zu essen und zu trinken und Öl, um sich zu salben. Die Schwachen unter ihnen setzten sie auf Esel. Dann brachten sie die Gefangenen in die Palmenstadt Jericho, in die Nähe ihrer Stammesbrüder. Anschließend kehrten sie nach Samaria zurück.
Footnotes
- 2n_N 10.000 Gefangene.
Copyright 2018 Karl-Heinz Vanheiden